Thema: Im Wahlkreis

Im nordrhein-westfälischen Landtag vertrete ich vier Städte: Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath und Würselen. Der Wahlkreis Aachen III grenzt an die Stadt Aachen, an Eschweiler, die Kreise Düren und Heinsberg sowie an die Ostgrenze der Niederlande. Bis heute erinnern die Bergehalden in unserer Region an die frühere Steinkohleförderung. Seit mehreren Jahrzehnten ist der Strukturwandel eine zentrale Herausforderung vor Ort.

Wie überall im Rheinland gibt es in unserer Region ein sehr aktives Vereinsleben: Viele Vereine betätigen sich im Karneval, dem Schützenwesen oder pflegen das Maibrauchtum. Unzählige Majestäten werden in jedem Jahr ermittelt und gefeiert.
Dazu kommen zahlreiche Sportvereine – dominant ist dabei natürlich der Fußball. Auch im Vereinswesen ist spiegelt sich das Erbe des Bergbaus: Vogel- und Kaninchenzuchtvereine gehören ebenso dazu wie Knappenvereine, Bergmannschöre und starke Gewerkschaften.

Neue Telefonnumern im Wahlkreisbüro

Das Hans-Ferner-Haus im Alsdorfer Annapark, in dem der SPD-Unterbezirk und die SPD-Abgeordneten aus der Städteregion ihre Büros haben, wurde mit einer neuen Telefonanlage ausgestattet. Aus technischen Gründen war eine Mitnahme der bisherigen Rufnummern nicht möglich. Die neuen Nummern lauten wie folgt:

 

BüroRufnummer
Büro SPD-Unterbezirk in der Städteregion Aachen02404-903937-0
Wahlkreisbüro Martin Schulz MdB02404-903937-1
Wahlkreisbüro Claudia Moll MdB02404-903937-2
Wahlkreisbüro Arndt Kohn MdEP02404-903937-3
Wahlkreisbüro Eva-Maria Voigt-Küppers MdL02404-903937-4
Fax zentral02404-903937-5

 

 

Die Telefon- und Faxanschlüsse im Landtag bleiben erhalten.

 

 

26. Februar 2018

„Ministerpräsident Laschet ist als Maulheld gestartet und als Bettvorleger gelandet“

Zur erfolglosen Belgien-Reise von Ministerpräsident Armin Laschet erklärt Norbert Römer, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

 

„Armin Laschet ist mit leeren Händen aus Belgien zurückgekehrt. Nichts ist übrig geblieben von seinen mit großem PR-Feuerwerk begleiteten Vorstoß, die Abschaltung der Bröckel-Atomreaktoren in Tihange und Doel erreichen zu können, indem er den Belgiern deutschen Strom anbietet. Dafür fehlen allerdings die technischen Voraussetzungen – es gibt derzeit keine Stromleitung.

 

Die Belgier haben ihn abblitzen lassen und ihm dafür auch die Quittung gegeben, dass er im Dezember von Gesprächen mit der belgischen Regierung schwadroniert hat, die es gar nicht gab. Laschet hat mit seinem haltlosen und sprunghaften Verhalten mit den Sorgen und Hoffnungen der Menschen vor allem in der Aachener Region gespielt. Unsere Abgeordneten in der Region gehen einen anderen Weg: Sie setzen auf ihre langjährigen guten Beziehungen zu den belgischen Nachbarn und streben eine pragmatische Lösung an.

Laschets Verhalten ist eines Ministerpräsidenten nicht würdig. Er ist als Maulheld gestartet und als Bettvorleger gelandet.“

21. Februar 2018

Richtfest beim Caritas-Wohnheim

In Merkstein baut der Caritas-Verband Aachen gerade ein neues Wohnheim für austherapierte suchtkrankte Frauen und Männer. Die Einrichtung („Haus Christophorus“) besteht bereits seit vielen Jahren, nur sind die jetzigen Räumlichkeiten nicht mehr zeitgemäß – beispielsweise ist das Haus nicht barrierefrei. Im Herbst soll die ganze Einrichtung von Stolberg nach Herzogenrath umziehen.

 

Im Beisein mehrerer Herzogenrather Ratsmitglieder und der Landtagsabgeordneten Eva-Maria Voigt-Küppers wurde am Freitag Richtfest gefeiert, das dank des Flachdachs etwas anders ausfiel als man das kennt. Hier wurde nur noch symbolisch ein letzter Nagel versenkt.

03. Februar 2018

Mehr als 111 Tollitäten feierten im Landtag

Der Närrische Landtag ist jedes Jahr ein Highlight im Terminplan des Landtags. Angestrebt war, 111 Tollitäten aus ganz NRW nach Düsseldorf einzuladen, es kamen aber mehr als 130 Prinzen, Prinzenpaare und Dreigestirne. Auch in diesem Jahr hatte die Alaaf-Fraktion keinen leichten Stand. Zwar ist der karnevalistische Schlachtruf deutschlandweit der Bekannteste, in der Vielzahl der 128 nordrhein-westfälischen Wahlkreise scheint dies aber nicht zu gelten.

 

Eva-Maria Voigt-Küppers führt das Haarener Dreigestirn durch den Plenarsaal des Landtags…

Aus der Alaaf-Hochburg Aachen besuchte das Haarener Dreigestirn den Landtag. Eva-Maria Voigt-Küppers begrüßte die Jecken aus dem Aachener Norden in Vertretung für den Abgeordnetenkollegen Karl Schultheis. Den früheren Richtericher Karnevalsprinzen hatte eine Erklältung erwischt hatte – wegen Krankheit musste auch das Dreigestirn auf seinen Bauern verzichten. Mit dem Adjutanten hatten die Haarener aber zur Überraschung einen Würselener Ex-Prinzen im Gepäck.

Die Karnevalisten erfuhren eine kleine Führung durch das Haus, die im Plenarsaal begann und im Abgeordnetenbüro auf der fünften Etage endete. Kurzerhand kaperten die Haarener dort die Musikanlage und ließen ihre Hits laufen.

 

…ebenfalls im Plenarsaal: Das Alsdorfer Prinzenpaar mit Gefolge

Wegen des großen Interesses aus dem Wahlkreis hatte in diesem Jahr das Los darüber entscheiden müssen, wen Eva Voigt-Küppers selbst zum Närrischen Landtag einlädt. Die Glücklichen waren bei der Ziehung die Tollitäten aus Alsdorf gewesen: Das Paar mit Prinz Stefan I. und Prinzessin Tanja kam mit kleinem Gefolge direkt von einem anderen Auftritt und schaffte es noch haarscharf zur Begrüßung bei Landtagspräsident Kuper.

Der Karnevalsprinz ist Chef des Alsdorfer Tierparks und so kommt dieser Einrichtung ein besonderer Stellenwert zu: Sie ist das Motiv des diesjährigen Prinzenordens.

 

Weitere Fotos vom Närrischen Landtag gibt es auf der Facebook-Seite.

31. Januar 2018

„Alternativen für die Schrottmeiler Tihange und Doel – SPD für konstruktive Lösungen“

Anlässlich eines Besuchs bei den belgischen Sozialisten und nach Gesprächen mit dem wallonischen Energieminister Jean-Luc Crucke am 29. Januar erklärt Michael Hübner, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

 

Foto: Schälte/ Landtag NRW

„Um die Stilllegung der Atomkraftwerke in Tihange und Doel zu ermöglichen, braucht es konstruktive Lösungen. Darüber haben wir mit Vertretern der wallonischen Sozialisten und der wallonischen Regierung gesprochen. Zentral ist die Anbindung des belgischen Stromnetzes an das NRW-Netz, damit erneuerbarer Strom aus dem Norden und aus Nordrhein-Westfalen die Stromversorgung in Belgien zu sichern hilft. Hier besteht ein großes Interesse der belgischen Seite. Braunkohle, die Medienberichten zufolge von Ministerpräsident Laschet als Ersatz für die Meiler in Doel und Tihange  gefordert wurde, wird von der belgischen Seite abgelehnt.

 

Wir sind gespannt, wann Ministerpräsident Laschet seine Meinung zur Bereitstellung von Braunkohlestrom für das belgische Netz wieder ändern wird. Sein Besuch in Belgien steht unmittelbar bevor.“

 

Bereits in der Vergangenheit hatte die SPD-Landtagsfraktion die Initiative ergriffen und gemeinsam mit den belgischen Sozialdemokraten nach einer Lösung gesucht.

30. Januar 2018