Thema: Integration

Unser Land hat seit 70 Jahren Erfahrung mit Integration. NRW ist tolerant und weltoffen. Die letzten drei Jahre haben noch einmal deutlich gemacht, wie notwendig eine gute Integrationspolitik ist. Genau wie Inklusion ist Integration eine Aufgabe, die alle Bereiche betrifft: Schule und Arbeit genauso wie das Wohnumfeld und das Vereinswesen.
NRW ist das einzige Bundesland, das einen eigenen Integrationsplan aufgelegt hat, denn die vielen Menschen, die vor Krieg und Terror geflüchtet sind, sollen bei uns eine neue Heimat finden.

Sport ist ein Integrationsmotor

Die Fraktionen von SPD und Grünen im nordrhein-westfälischen Landtag haben den Entwurf für einen Integrationsplan gebilligt, der nun in den Gremien des Landtags beraten wird. Dabei wird die Rolle des Sports für eine gelingende Integration ausdrücklich gewürdigt und die Arbeit der Vereine unterstützt. Dazu Eva-Maria Voigt-Küppers, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion für Sport:

Integration und Inklusion sind nirgendwo so einfach zu machen wie im Sport.

„Das ehrenamtliche Engagement der Sportvereine und -verbände ist der Integrationsmotor für geflüchtete Menschen. Ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene – der Sport bietet für sie Schritte zur Einbindung in die Gemeinschaft vor Ort. Mit dem Integrationsplan schaffen wir 40 halbe Stellen für Integrationslotsen in den Stadt- und Kreissportbünden und Fachverbänden in NRW, damit dort die gute ehrenamtliche Arbeit vor Ort unterstützt werden kann. Die Lotsen unterstützen die über 19.000 Sportvereine in NRW bei der Schaffung von zielgruppenspezifischen Angeboten für Flüchtlinge, insbesondere bei Schulungen zur interkulturellen Öffnung.

Die Integrationslotsen sollen ebenfalls den Vereinen dabei helfen, Flüchtlinge beziehungsweise Menschen mit Migrationshintergrund als zukünftige ehrenamtliche Mitarbeitende zu gewinnen. Sie können unter anderem als Übungsleiterinnen und Übungsleiter, Sporthelferinnen und Sporthelfer oder Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter agieren. Diese Qualifizierungsmaßnahmen sollen auch als Praktikum anerkannt werden und können somit als Zugangsvoraussetzungen für Weiterbildungskollegs dienen.“

08. September 2016

zu Gast im Sprachcamp der Falken

Auch in diesen Ferien führen die Falken mehrere Sprachcamps durch. Über jeweils zwei Wochen können Kinder im Grundschulalter an dieser Mischung aus Ferienspielen, Ausflügen und Sprachunterricht teilnehmen. Dank Fördermitteln und ehrenamtlichem Engagement kostet die Teilnahme nur 20 Euro.
Bei einem Besuch machte sich die Landtagsabgeordnete Eva-Maria Voigt-Küppers, selbst Mitglied in der Falkengruppe, ein Bild von der Arbeit des Sprachcamps. Begleitet wurde sie dabei von drei Herzogenrather Stadtverordneten: Bruno Barth, Dr. Manfred Fleckenstein und Johannes Kempen.

20160817101441_IMG_6182Die Gäste sahen sich zunächst die Bastelgruppe an. „Unsere Besucher waren als Kinder nicht im Sprachcamp! Erzählt mal, was wir hier machen“, bat Falken-Organisatorin Beate Kuhn die munteren Kinder. Gearbeitet wurde zu dem Zeitpunkt an kleinen Stressbällen.

Das Sprachcamp ist in mehrere Stationen unterteilt, die in Kleingruppen („Minions“, „Cookies“ und „wilde Kerle“) durchlaufen werden. Weil Ferien sind, darf sich natürlich nicht nur alles um den Deutschunterricht drehen – allein die Regel, dass die ganze Zeit nur deutsch gesprochen wird, hilft schon viel, so Beate Kuhn.

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17. August 2016

Fraktion vor Ort in Aachen zum Integrationsplan für NRW: Vom Flüchtling zum Nachbarn

_MG_4532Am 28. Juni 2016 nahm Eva-Maria Voigt-Küppers an der Veranstaltung Fraktion vor Ort: Vom Flüchtling zum Nachbarn in der Aachener Nadelfabrik teil. Auf Einladung ihrer LandtagskollegInnen Karl Schultheis und Daniela Jansen stellte sie vor rund 50 Interessierten den Integrationsplan für Nordrhein-Westfalen vor.

_MG_4542Nach einer kurzen Einführung zu den Flüchtlingszahlen und Hintergrundinformationen über Fluchtursachen und -routen stellte sie fest: „NRW beginnt bei der Integration von Flüchtlingen nicht bei Null“. So hat rot-grüne Landtagsmehrheit bereits mit dem Haushalt für das Jahr 2016 beispielsweise den Ausbau der frühkindlichen Bildung, der LehrerInnenstellen und der kommunalen Integrationszentren beschlossen und den Grundstein für den Integrationsplan gelegt.

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29. Juni 2016

Eva-Maria Voigt-Küppers: „Nordkreis-Kommunen erhalten mehr Geld für die Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen“

Die rot-grüne Landesregierung Nordrhein-Westfalen unterstützt die 396 Städte und Gemeinden im Land nochmals mit rund 166 Millionen Euro bei der Unterbringung von Flüchtlingen. Das Geld kommt 2016 zusätzlich zu den rund 1,94 Milliarden Euro, die das Land bereits im Haushalt eingeplant hatte. Damit erhalten die Kommunen über die Pauschale aus dem Flüchtlingsaufnahmegesetz (FlüAG) jetzt mehr als 2,1 Milliarden Euro.

6016-1163„Auch die Kommunen im Nordkreis profitieren von der neuerlichen Zahlung“, freut sich die Landtagsabgeordnete Eva-Maria Voigt-Küppers. „Die Zuwendungen des Landes steigen für die vier Kommunen um rund 1,4 Mio. Euro oder 12,7 Prozent auf jetzt fast 18 Mio. Euro. Alsdorf erhält dabei 411.000 Euro zusätzlich, Baesweiler 241.000 Euro. Nach Herzogenrath fließen weitere 412.000 Euro und nach Würselen 343.000 Euro.
Das zeigt eindrucksvoll, dass das Land die Kommunen bei einer der größten Herausforderungen nicht im Stich lässt. Wir sind auch weiterhin fest entschlossen, die anstehenden Aufgaben gemeinsam mit Kommunen und Landesregierung zu bewältigen. Die Kommunen haben in den zurückliegenden Monaten bei der Bewältigung der Flüchtlingssituation bereits Unglaubliches geleistet.“

Die Berechnungsgrundlage, auf der die Auszahlung der FlüAG-Pauschalen beruht, wurde jetzt nochmals geprüft und angepasst – so sah es eine Vereinbarung zwischen Landesregierung, den Kommunalen Spitzenverbänden und den Koalitionsfraktionen aus dem Jahr 2015 vor.
Der sich daraus ergebene Mehrbedarf basiert darauf, wie viele Geflüchtete sich zum 1. Januar 2016 tatsächlich in Nordrhein-Westfalen aufhielten. Mit der Aktualisierung des Stichtags wurde eine zentrale Forderung der Kommunalen Spitzenverbände erfüllt und zugleich Planungssicherheit für die Städte und Gemeinde geschaffen.

17. Juni 2016

SPD-Landtagsfraktion vor Ort zur Integrationspolitik in NRW

Die Landtagsabgeordneten Eva-Maria Voigt-Küppers und Stefan Kämmerling laden gemeinsam mit der SPD-Landtagsfraktion zur Veranstaltung „Vom Flüchtling zum Nachbarn – Unser Integrationsplan für NRW“ ein, um über die Integrationspolitik in Nordrhein-Westfalen zu diskutieren.
Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 14. Juni 2016, 18:30 Uhr (Einlass: 18:00 Uhr) im Museum Zinkhütter Hof in Stolberg (Cockerillstraße 90, 52222 Stolberg) statt.

20160614_FvO_Stolberg__002__1Ibrahim Yetim MdL, integrationspolitischer Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, wird in einem Impulsvortrag den Integrationsplan der Regierungskoalition vorstellen.
An der sich anschließenden Diskussionsrunde nehmen teil: Doris Witt, ehrenamtliche Flüchtlingshelferin der Arbeiterwohlfahrt Eschweiler; Stefan Kaever, Beigeordneter der Stadt Eschweiler; Patrick Haas, Vorsitzender des Sozialausschusses der Stadt Stolberg; Stefan Kämmerling MdL und Ibrahim Yetim MdL.
Die Diskussion wird moderiert von Eva-Maria Voigt-Küppers MdL. Nach einer Podiumsrunde wird die Diskussion für Fragen und Beiträge aus dem Publikum geöffnet werden.

Um vorherige Anmeldung zur Veranstaltung bei der SPD-Landtagsfraktion (z. Hd. Ben Minas) wird gebeten. Die Kontaktdaten sind die folgenden: Platz des Landtags 1, 40221 Düsseldorf; benjamin.minas@landtag.nrw.de; 0211 / 884 2613.

Weitere Informationen gibt es auch auf den Seiten der SPD-Landtagsfraktion.

06. Juni 2016