Thema: SPD

Wahlkampfabschluss mit Martin Schulz in Aachen

Deutschland ist ein starkes Land, aber es wird zu wenig in die Zukunft investiert. Deutschland ist ein wohlhabendes Land, aber der Wohlstand kommt längst nicht bei allen an.
Mit einem einfachen „Weiter so“ lässt sich die Zukunft unseres Landes nicht gewinnen. Die Menschen in Deutschland haben mehr verdient: mehr Respekt vor ihrer Leistung, mehr Mut zu Gestaltung und vor allem mehr Gerechtigkeit. Deutschland kann mehr.
Martin Schulz packt an.

 

Die Deutschlandtour schließt der SPD-Bundeskanzlerkandidat Martin Schulz in seiner Heimatregion ab. Am Samstag, 23. September 2017, findet die Abschlusskundgebung von 12:30 bis 15 Uhr auf dem Katschhof in Aachen statt. Die Veranstaltung ist natürlich öffentlich!

20. September 2017

Ein hartes Stück Arbeit: Warum eine Altenpflegerin in den Bundestag will

Seit 27 Jahren arbeitet Claudia Moll in der Altenpflege. Nun kandidiert sie für den Bundestag. Als Arbeitnehmerin ist sie eine Außenseiterin, ihre Berufsgruppe ist im Parlament kaum vertreten. Kein leichter Weg.
 

Frau Moll, was hat Sie als Altenpflegerin dazu bewogen, für den Bundestag zu kandidieren?

Die Pflegereform. Da wurde der stationäre Bereich im Gegensatz zum ambulanten nicht gut genug berücksichtigt. Das hat mich geärgert. Natürlich wäre es schön, wenn jeder so lange zu Hause gepflegt werden würde, wie er möchte. Aber das können sich die Angehörigen nicht immer leisten. Sie gehen oft genug gesundheitlich weit über ihre Grenzen. Da hätte ich mir gewünscht, dass auch der stationäre Bereich aufgewertet wird, in dem ich seit 27 Jahren arbeite. Ich kann nur sagen: wir leisten verdammt viel.

Eva-Maria Voigt-Küppers und Claudia Moll

Als Altenpflegerin sind Sie eine Ausnahmeerscheinung unter den Kandidaten zum Bundestag. Macht Ihnen das Angst?

Die Frage, ob ich Angst habe, z.B. vor Podiumsdiskussionen, höre ich oft. Natürlich ist mir mein Gegenkandidat rhetorisch überlegen. Das ist ja kein Wunder, denn er ist Anwalt und sitzt seit 12 Jahren im Bundestag. Angst macht mir das aber nicht. Angst macht mir, wenn ich Nachtdienst habe und alleine für 53 kranke Menschen verantwortlich bin. Da wünsche ich mir, dass hoffentlich alles gut geht.

Werden Sie als Beschäftigte im Pflegebereich ihrer Berufsgruppe mehr Stimme verleihen und damit auch eine Lücke im Parlament füllen?

Ja. Meine Schwerpunkte werden Pflege und Gesundheitswesen, aber auch Altersarmut sein. Ich habe viele Bewohner, die können sich nicht einmal mehr einen Frisör leisten oder ein Medikament. Das ist ein wichtiges Thema.

Sehen Sie sich als Vorbild für alle, die etwas verändern wollen?

Natürlich. Man muss auch wollen. Aber es ist ein hartes Stück Arbeit und ein langer Weg. Ich mache das ja neben meinem Beruf. Viele Wahlveranstaltungen sind am Wochenende. Aber auch da habe ich manchmal Dienst. Deshalb werde ich mir unbezahlten Urlaub nehmen. Sechs Wochen, mehr kann ich mir nicht leisten.

Wie ist die Unterstützung in ihrem Bezirk?

Sehr gut. Ohne Unterstützung würde es auch gar nicht gehen. Ich kandidiere für die StädteRegion Aachen, da gehört auch Würselen dazu. Unser Kanzlerunterbezirk. Auf den Martin lasse ich nichts kommen. Mit ihm würde ich auch zu Fuß nach Berlin laufen.

Und wie sind ihre Aussichten?

Ganz klar: Ich hole das.

06. September 2017

Danke für das Vertrauen!

Mit knapp über 40 Prozent ist Eva-Maria Voigt-Küppers am Sonntag als Landtagsabgeordnete für Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath und Würselen bestätigt worden. Anteilig ist dies zwar ein schlechteres Ergebnis als 2012 (44,9 Prozent), absolut bekam Voigt-Küppers aber mehr Stimmen als 2012: Machten hier 29.974 Wählerinnen und Wähler ihr Kreuz bei Voigt-Küppers, waren es nun 30.121.

Städteregionsrat Etschenberg (l.) gibt am Sonntagabend das Ergebnis im Wahlkreis Aachen III bekannt.

„Obwohl wir natürlich auf ein besseres Ergebnis für NRW gehofft haben, freue ich mich sehr über meine Wiederwahl in den Landtag“, kommentiert Voigt-Küppers ihr Ergebnis. 

„Es macht mich stolz, dass der Nordkreis so deutlich zu unseren Gunsten entschieden hat. Seit Anfang März war ich täglich auf der Straße und konnte mich dabei jederzeit auf ein unglaublich motiviertes Team verlassen. Das Direktmandat ist Lohn für sieben Jahre Wahlkreisarbeit und für zehn Wochen harten Wahlkampf. Es ist aber auch ein Vertrauensvorschuss für die nächsten Jahre. Dafür danke ich allen Wählerinnen und Wählern und natürlich allen, die mich unterstützt haben, herzlich.

 

Ich werde mich weiter mit voller Kraft für die Belange der Menschen im Nordkreis einsetzen. Das geht auch von der Oppositionsbank aus.“ Der SPD-Landesvorstand hatte am Montagabend einstimmig beschlossen, keine Koalition mit der CDU einzugehen. Derzeit noch offen ist, welche Funktion Voigt-Küppers in der SPD-Landtagsfraktion künftig übernehmen wird.

17. Mai 2017

Martin Schulz kommt auf die Burg Wilhelmstein

Die SPD Würselen lädt zu einer bunten Abschlusskundgebung des Landtagswahlkampfs ein: Im Vorprogramm sorgen die Live-Band „Crossroads“ und die Bardenberger Tanzgruppe „Street-Dance“ für eine Einstimmung. Es soll die Chance sein, ungezwungen miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

Um 20 Uhr hält die Landtagskandidatin Eva-Maria Voigt-Küppers eine kurze, programmatische Rede und zieht Bilanz aus den vergangenen sieben Jahren als Abgeordnete. Für eine anschließende Rede konnte der wohl berühmteste Würselener, SPD-Parteivorsitzende und -Kanzlerkandidat Martin Schulz gewonnen werden.

Die Veranstaltung findet statt

am Donnerstag, 11. Mai, ab 19 Uhr.

auf der Burg Wilhelmstein.

Einlass ist ab 18:30 Uhr, der Eintritt ist frei!

02. Mai 2017

Stadtrundfahrt im Oldtimerbus

Auf Einladung der SPD Baesweiler nahm Eva-Maria Voigt-Küppers am Sonntag an einer politischen Stadtrundfahrt im Oldtimerbus teil.
Die Fahrt startete in Oidtweiler und führte zunächst am Sportpark Baesweiler vorbei. Hier wird auch mit Städtebaufördermitteln des Landes demnächst das Schwimmbad renoviert und die Wegeverbindung zur Innenstadt aufgewertet.
In Setterich wurde die künftige Trasse der L50n besichtigt. Die Ortsumgehung, die vom Land gebaut wird, wird den Stadtteil verkehrlich stark entlasten.
Nächste Station war das Haus Setterich, das mit Mitteln aus dem Programm Soziale Stadt errichtet wurde und dessen Betrieb ebenfalls vom Land finanziell mitgefördert wird. In Loverich und Beggendorf sprachen die Fahrgäste anschließend über die Zukunftsherausforderungen für unsere Dörfer. Immer wieder geht es hierbei um die Themen Nahversorgung und Verkehrsanbindung. Seit Jahren machen sich SPD Baesweiler und Landtagsabgeordnete Voigt-Küppers deshalb unter anderem für einen Euregiobahn-Anschluss für Baesweiler stark.

 

In der Baesweiler Innenstadt erregte der Oldtimer von 1953 viel Aufmerksamkeit. Bevor es zurück Richtung Oidtweiler ging, warfen die Busreisenden einen Blick auf das geplante Neubaugebiet im Südwesten der Stadt. Hier soll Wohnraum für bis zu tausend Menschen geschaffen werden. Die Vertreterinnen und Vertreter der SPD Baesweiler zeigten sich zufrieden, dass es gelungen ist, auch genügend sozialen Wohnraum zu schaffen.

Die Tour endete nach gut einer Stunde wieder in Oidtweiler. Alle Fahrgäste waren hier zu Kaffee und Kuchen eingeladen.

24. April 2017