Thema: Sport

Neben den Bereichen Schule und Weiterbildung bin ich als stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende auch für den Sport zuständig. In NRW gibt es zigtausende Sportvereine, in denen sich viele Menschen zuhause fühlen. Ehrenamtlich wird hier Jugendarbeit betrieben und es wird Integration und Inklusion gelebt. Denn in kaum einem Bereich wie dem Sport ist es so einfach, miteinander in Kontakt zu kommen wie hier!

Voigt-Küppers ist Mitglied in drei Landtagsausschüssen

In dieser Woche hat der nordrhein-westfälische Landtag seine Konstituierung abgeschlossen und 21 Fachausschüsse eingesetzt. Eva-Maria Voigt-Küppers gehört in der neuen Legislaturperiode drei Ausschüssen an. Mit 40 Prozent der Erststimmen hatte Voigt-Küppers bei der Landtagswahl im Mai erneut das Direktmandat im Wahlkreis 3 mit den Städten Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath und Würselen gewonnen.

Bereits Anfang Juni wurde Voigt-Küppers als stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende mit der Zuständigkeit für Schule und Sport bestätigt. Dieses Amt übt sie seit 2012 aus. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt somit weiterhin im Bereich der Schulpolitik und die Abgeordnete ist erneut ordentliches Mitglied im Ausschuss für Schule und Bildung.

Neu ist Voigt-Küppers‘ Mitgliedschaft im Ältestenrat. Das Gremium ist für die Organisation des Parlaments verantwortlich und legt die Tagesordnungen für das Plenum fest. Weiterhin ist Voigt-Küppers nun ordentliches Mitglied im Ausschuss für Frauen und Gleichstellung.

13. Juli 2017

Antrag zur Umsatzsteuerbefreiung für Sportvereine

Sportvereine sollen mehr Zeit für das Wesentliche haben (Archivbild)

Die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen haben im April-Plenum einen Antrag in den Landtag eingebracht, der darauf hinwirkt, dass sich der Bund für eine Anhebung der Freigrenze für Vereine im Bereich des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs um 5.000 € auf 40.000 € ausspricht. Der Antrag wurde mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen SPD und Bündnis 90/Die Grünen und bei Enthaltung der Fraktionen von CDU und FDP angenommen.

 

Eva-Maria Voigt-Küppers, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende für Sport, erklärt dazu:
„Wir setzen uns mit diesem Antrag für eine Erhöhung des Steuerfreibetrags für Vereine ein. Wir wollen allen ehrenamtlich Engagierten signalisieren, dass wir ihre Kernarbeit anerkennen und sie auf das Wesentliche beschränken wollen. Keine Sportvereinsfunktionärin und kein Sportvereinsfunktionär füllt gerne Steuererklärungen aus. Sie alle möchten, dass der Sport funktioniert.

Die letzte Anhebung der Steuerfreigrenze für Vereine im Bereich des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs ist vor fast zehn Jahren vorgenommen worden. Daher ist es höchste Zeit, dass die Bundesregierung einer Erhöhung dieser Einnahmengrenze zustimmt. Uns geht es dabei gerade um kleinere Vereine, die durch die Ausrichtung kleinerer Vereinsveranstaltungen auch in Zukunft nicht steuerpflichtig werden sollen.“

Hier geht es direkt zum Antrag

05. April 2017

Wir begrüssen eine nachhaltige und transparente EURO 2024 in NRW

Der Landtag NRW hat sich heute mit der Bewerbung Deutschlands um die Fußball-Europameisterschaft 2024 befasst. Der Landtag möchte möglichst viele Spiele in die NRW-Stadien holen. Eva Voigt-Küppers, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende für den Bereich Sport, erklärt dazu:

IMG_6166_2q„Neben der sportlichen Bedeutung der EURO 2024 sind für uns mit der Bewerbung Deutschlands drei weitere Ansprüche verbunden: Zum einen setzen wir uns für eine nachhaltige Europameisterschaft in Deutschland ein. NRW verfügt bereits über hervorragende Spielstätten und eine gut ausgebaute Infrastruktur. Wir müssen weder neue Stadien bauen, noch überbordende Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur und Tourismusbranche tätigen. Deshalb setzt sich die SPD dafür ein, möglichst viele Spiele der EURO 2024 in NRW auszutragen.
Zweitens haben sportliche Großereignisse wie dieses Turnier auch eine Vorbildfunktion für die Gesellschaft. Verschiedene Menschen kommen zusammen und feiern.
Und schließlich greifen wir die Grundsätze des Landessportbundes NRW für gute Verbandsführung auf und machen uns für sinnvolle Konzepte für mehr Transparenz bei sportlichen Großereignissen stark.

Ich wünsche mir für NRW eine erfolgreiche Bewerbung für die EURO 2024 und ein weiteres Sommermärchen im Jahre 2024.“

19. Februar 2017

Wahlkreisbesuche bei Sportvereinen

In der vergangenen Woche hat Eva-Maria Voigt-Küppers ihre Dialogaktion mit dem Sport fortgesetzt und zwei weitere Sportvereine im Nordkreis besucht: den Frauenfußballclub Baesweiler und den Weidener Turnverein 1869 e.V. in Würselen.
Bereits im Sommer hatte die Landtagsabgeordnete und stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende für den Bereich Sport mit dem BSG-Alsdorf 1959 e.V. und dem Herzogenrather Stadtsportverbanddas Gespräch gesucht. Diese Besuchsreihe wird nun fortgeführt.

FFC Baesweiler

_mg_5462Beim FFC Baesweiler trainieren zweimal die Woche im Settericher Stadion Mädchen und Frauen für die Spiele der Frauenfußballliga. Der FFC ist ein junger Verein, gegründet vor fünf Jahren auf dem Höhepunkt der Euphorie um den Frauenfußball.
Dieser erfuhr ab 2003 mit dem ersten deutschen WM-Titel zunehmende Aufmerksamkeit. Höhepunkt war 2011 die WM im eigenen Land – mit dem Halbfinalspiel Frankreich gegen die USA in Mönchengladbach direkt vor unserer Tür. Deutschland schied damals übrigens gegen den späteren Weltmeister Japan aus.

Der FFC Baesweiler ist ein ganz normaler Fußballverein und spielt derzeit in der Kreisliga A. Und wie bei jedem anderen ganz normalen Verein stellen sich zahlreiche Herausforderungen: Mit dem Schulabschluss verlassen manche der Spielerinnen die Heimat, gehen studieren oder beginnen eine Ausbildung. An zwei bis drei Tagen in der Woche auf dem Platz zu stehen, wird so immer schwerer. Und mit dem Ende des Hypes um den Frauenfußball wird es nicht einfacher, neue Spielerinnen zu finden.
Doch deutlich wurde auch: Sport macht Spaß und im Mannschaftssport steht der Gemeinschaftsaspekt immer im Mittelpunkt. Warum sollte es bei der beliebtesten Sportart in Deutschland da einen Unterschied zwischen Männern und Frauen geben?

Interessentinnen sind jederzeit willkommen und können sich bei der Mailadresse des Vereins, ffc.baesweiler@gmx.de, melden. Weitere Informationen gibt es auch auf der Facebook-Seite des FFC.

Seniorensport beim Weidener Turnverein

Sport ist keine Frage des Alters, das wurde einige Tage später klar, als Eva-Maria Voigt-Küppers den TV Weiden besuchte. Der Verein bietet das ganze Spektrum an Hallensportarten an: Basketball, Volleyball, Badminton, Turnen, Einrad und Handball. Die älteste Abteilung bilden aber – der Name verrät es – die Turner.

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Der Verein hat sich auf die Bedürfnisse der älteren Mitglieder eingestellt und schon vor langer Zeit spezielle Sportarten für Senioren ins Angebot genommen. Sei es der Seniorentanz oder die Damengymnastik ab 55 – das Programm ist umfangreich. So kommt es dann nicht selten vor, dass Mitglieder über 50 oder auch 60 Jahre im TV Weiden aktiv sind.

Eva-Maria Voigt-Küppers besuchte eine Seniorensportgruppe, die Rehasport und Sportangebote bei Diabetes anbietet. Auch hier sind neue Gesicher gern gesehen. Informationen finden sich auf der Website des Vereins.

Der FFC Baesweiler und der TV Weiden: zwei von unzähligen Sportvereinen im Nordkreis, bei denen die Gemeinschaft im Vordergrund steht und die dank des Ehrenamts von großer Bedeutung für die Gesellschaft sind.

23. September 2016

Sport ist ein Integrationsmotor

Die Fraktionen von SPD und Grünen im nordrhein-westfälischen Landtag haben den Entwurf für einen Integrationsplan gebilligt, der nun in den Gremien des Landtags beraten wird. Dabei wird die Rolle des Sports für eine gelingende Integration ausdrücklich gewürdigt und die Arbeit der Vereine unterstützt. Dazu Eva-Maria Voigt-Küppers, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion für Sport:

Integration und Inklusion sind nirgendwo so einfach zu machen wie im Sport.

„Das ehrenamtliche Engagement der Sportvereine und -verbände ist der Integrationsmotor für geflüchtete Menschen. Ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene – der Sport bietet für sie Schritte zur Einbindung in die Gemeinschaft vor Ort. Mit dem Integrationsplan schaffen wir 40 halbe Stellen für Integrationslotsen in den Stadt- und Kreissportbünden und Fachverbänden in NRW, damit dort die gute ehrenamtliche Arbeit vor Ort unterstützt werden kann. Die Lotsen unterstützen die über 19.000 Sportvereine in NRW bei der Schaffung von zielgruppenspezifischen Angeboten für Flüchtlinge, insbesondere bei Schulungen zur interkulturellen Öffnung.

Die Integrationslotsen sollen ebenfalls den Vereinen dabei helfen, Flüchtlinge beziehungsweise Menschen mit Migrationshintergrund als zukünftige ehrenamtliche Mitarbeitende zu gewinnen. Sie können unter anderem als Übungsleiterinnen und Übungsleiter, Sporthelferinnen und Sporthelfer oder Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter agieren. Diese Qualifizierungsmaßnahmen sollen auch als Praktikum anerkannt werden und können somit als Zugangsvoraussetzungen für Weiterbildungskollegs dienen.“

08. September 2016