Eva-Maria Voigt-Küppers

Eva-Maria Voigt-Küppers

„Ich will mich im Landtag stark machen für Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath und Würselen.”

Erste Antrittsbesuche


Nachdem ich mich bereits vor einigen Tagen über den persönlichen Empfang beim Herzogenrather Bürgermeister Christoph von den Driesch und die Einladung zum Eintrag ins Goldene Buch außerordentlich gefreut habe, war ich nun zu Gast beim Bürgermeister der Stadt Baesweiler, Herrn Dr. Willi Linkens. Auch nach der Landtagswahl steht bei mir der persönlichen Kontakt und intensive Austausch in meinem Wahlkreis im Mittelpunkt. Mein Credo ist, dass ich mich mit meiner Arbeit  im Landtag stark machen will für Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath und Würselen. Nun ist es wichtig, so früh wie möglich die Interessen der Bürgerinnen und Bürger zu hören und umzusetzen.

Der Dialog mit Herrn von den Driesch ist dabei der erste Schritt in die richtige Richtung gewesen. Er bat um meine Unterstützung bei vorrangig drei aktuellen Projekten der Stadt Herzogenrath. Gerne biete ich meine Unterstützung an, vor allem in meinem Schwerpunktbereich Bildungspolitik. Mit dem Modellprojekt „Jenaplanschule“ soll es zukünftig eine neue Schulform geben, die das gegliederten Schulsystems durch „eine Schule für alle“ ersetzen möchte. Dennoch sollen alle Schulabschüsse (Haupt- und Realschulabschuss sowie Abitur) angeboten werden. Ein weiteres Novum wird der jahrgangsübergreifende Unterricht sein. Für das vorbildliche Schulprojekt steht bislang die notwendige rechtliche Genehmigung aus. Zudem benötigt die von die Bürgerinitiative GS Pannesheide geplante Schule noch eine inneren Schulverwaltung. Für mich ist das Pilotprojekt eine klare Bereicherung der Schullandschaft und ein richtiger Wegweiser für die Entwicklung einer neuen Lernkultur, die alle Kindern und Jugendliche teilhaben lässt.  
Ein weiteres Herzogenrather Anliegen ist die Sanierung des ehemaligen Vetrotex Geländes, damit das Gebiet nach der Werksschließung eine handwerkliche Folgenutzung erfahren kann. Dieser Wunsch wurde von allen Partein bereits in Herzogenrath verabschiedet, Unterstützung erfährt das Vorhaben von der FH Aachen durch ein Koordinierungsbüro. Eine sinnvolle alternative Nutzung, wie ich finde, die weitere Unterstützung durch das Land bekommen sollte.
Das dritte Herzensprojekt ist die Umgehungsstraße L 47 n, die als Entlastung von Alt-Merkstein dienen soll. Eine Umweltverträglichkeitsprüfung, die im Sommer fertig gestellt sein wird, soll veranschaulichen, wie dringend der Bau der Umgehungsstraße ist. Christoph von den Driesch hofft darauf, die Dringlichkeit beim Land von Stufe 2 auf Stufe 1 hochzuschrauben. Insgesamt war es ein gelungener Besuch.

Auch in Baesweiler wurde ich mit offenen Armen empfangen. Herr Linkens hat mir zwei seiner aktuellen Projekte angetragen: Zum einen wünscht er sich einen baulichen Fortschritt bei der Umgehungsstraße in Setterich, da die Gelder aus dem Landesstraßenbauplan zurzeit gesperrt sind. Darum konnte der Termin des ersten Spartenstichs am 4. Mai nicht gehalten werden. Dabei wäre die Straße für Setterich nicht unwesentlich: Im Rahmen des Projektes „soziale Stadt“ konnte durch die Umgehungstraße der Stadtkern entlastet und der Verkehr anderweitig abfließen. Eine sinnvolle Investition, hinter der ich stehe. Ich halte es für außerordentlich wichtig, dass die Gelder einsperrt werden, damit Baesweiler nicht nur verkehrstechnisch, sondern auch unter Umweltaspekten entlastet wird.
Mit dem Motto „Zukunft hat einen Standort“ rief Baesweiler das Großprojekt CarlAlexanderPark ins Leben. Hier werden Forschung und Technologie mit Freizeit und Natur auf eine besondere Art verbunden und gestaltet. Der moderne Park lässt aber auch die Wurzeln der Region erkennen: Unter dem als Technologieforum geplanten Gebäude liegt ein Keller, der früher damals von der EBV genutzt wurde. Dieser Keller muss aber entfernt werden, damit das Technologiezentrum fertig gestellt werden kann. Wer dafür die Kosten übernimmt, ist leider noch fragwürdig. Hier hofft die Stadt Baesweiler auf baldige Klärung und Unterstützung aus Düsseldorf, dafür setzte ich mich für ein solch beispielloses Projekt herzlich gerne ein.

 Die beiden offenen und herzlichen Empfänge stimmen mich positiv und ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit und gemeinsame Projekte.


Kategorie(n): Im Wahlkreis

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