Eva-Maria Voigt-Küppers

Eva-Maria Voigt-Küppers

„Ich will mich im Landtag stark machen für Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath und Würselen.”

Übergang von Schule zu Beruf


Für Jugendliche ist der Übergang von der Schule in den Beruf eine entscheidende Phase ihres Lebens. Vielfältige Angebote unterschiedlichster Träger sind vor Ort in den Kommunen vorhanden. Mit den Angeboten wird versucht, den knapp 80.000 betroffenen Jugendlichen Orientierung und Hilfestellung bei der Berufswahl zu bieten. Leider ist die Angebotsvielfalt in der Regel nicht koordiniert, teuer und wirkt auf viele Schulleitungen und andere Akteure unübersichtlich.

Die nordrhein-westfälische Landesregierung und die SPD-Fraktion haben sich zum Ziel gesetzt, die Übergänge Schule-Beruf-Studium neu zu gestalten. NRW wird damit als erstes Bundesland initiativ und strebt ein gemeinsames Vorgehen sowie die Verbesserung der Abstimmungsprozesse in der Berufsvorbereitung an: „Ich freue mich, dass die Städteregion Aachen als eine von 7 Modellregionen das neue Übergangssystem Schule-Beruf ausprobieren und sich bei der kommunalen Koordinierung einbringen wird“, so Landtagsabgeordnete Eva-Maria Voigt-Küppers. Dafür bringt die Städteregion bereits ein ordentliches Rüstzeug mit. Das Übergangsmanagement nimmt heute schon einen großen Teil der Kooperationsvereinbarung zwischen Land und Städteregion ein, darin steckt auch die Idee der Errichtung eines Bildungsbüros. Weiter wurde in der Vergangenheit der „Beirat Schule und Beruf“ installiert. Das ist ein enormer Standortvorteil für die Städteregion, da ohne neue Strukturen zu schaffen, die Koordinierungsangelegenheiten über den Beirat begleitet und gesteuert werden können.

Im Vorfeld hatte SPD-Landtagsfraktion zu einer Informationsveranstaltung geladen. Im Ergebnis begrüßten die Betroffenen ein zukünftig gebündeltes Übergangsangebot von Schule zu Beruf und betonten, dass es einen breiten Konsens für eine einheitliche Regelung gibt. Am Ende soll ein nachhaltiges und systematisch durchschaubares Übergangssystem geboren werden, dass sich der bestehenden Bildungsnetzwerke bedient, aber im Wesentlichen Übersichtlichkeit aufweist, Doppelstrukturen vermeidet und hinreichende Ausbildungsplätze vermittelt.

„Als Vorstandmitglied des Vereins für Allgemeine und Berufliche Weiterbildung (VABW e.V.) freue ich mich darauf, diesen Prozess mitzugestalten und das Modellprojekt inhaltlich zu begleiten“, so Voigt-Küppers.


Kategorie(n): Allgemein

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