Ankündigung: Bürgerdiskussion Ost-West in Chemnitz

02. Oktober 2018

Die jüngsten Ereignisse in Chemnitz haben am Beispiel der Flüchtlingsfrage vor Augen geführt, wie gespalten unsere Gesellschaft ist. Die aufgerissenen Gräben zeugen von Unsicherheit, Misstrauen, Ablehnung und Hass im Umgang miteinander. Dieser krankhafte Zustand offenbart sich auch in den Beziehungen zwischen Ost- und Westdeutschland: Der Westen versteht den Osten nicht und der Osten fühlt sich vom Westen missverstanden. So entsteht eine neue Grenze – wenn auch erst in unseren Köpfen – zwischen den beiden Teilen Deutschlands, die eigentlich zusammen gehören. Wir wollen versuchen, in einem Dialog zwischen Ost und West uns nicht weiter voneinander treiben zu lassen, und wie in einer zerrütteten Familie uns gegenseitig nicht gleich aufzugeben.

 

Ankündigung: Bürgerdiskussion Ost-West in ChemnitzZeit: Freitag, den 19. Oktober 2018, um 18:30 Uhr
Ort: Gemeindesaal St. Johannes Nepomuk, Hohe Straße 1, 09112 Chemnitz
Gäste: Eva-Maria Voigt-Küppers MdL (Städteregion Aachen), Monika Lazar MdB (Leipzig)
Moderation: Prof. Dr. Vladimir Shikhman, Professur für Wirtschaftsmathematik, TU Chemnitz

 

Unterstützung: Katholische Gemeinde St. Johannes Nepomuk in Chemnitz, Evangelisch-Lutherische St.-Jakobi-Johannis-Kirchgemeinde Chemnitz, Lokaler Aktionsplan der Stadt Chemnitz

Die Veranstaltung wird im Rahmen des Fotoprojektes „Grenzerfahrungen“ durchgeführt, das gemeinsam durch die Fotozirkel in Würselen, NRW und Chemnitz, Sachsen unter der Leitung von Vladimir Shvemmer aktuell bearbeitet wird.

Themen: Arbeit und Soziales, Inneres und Integration