Thema: Alsdorf

Lärmschutz an der A44: Landtagsabgeordnete befragt Landesregierung

Die Autobahn 44 ist eine der wichtigsten Verkehrsverbindungen zwischen dem deutsch-niederländisch-belgischen Dreiländereck und der Region Düsseldorf bzw. dem Ruhrgebiet. Als Reichs- und Bundesstraße 1 hat die Verbindung eine lange Geschichte; die Straße hat mit dem Bau der heutigen Autobahn auf weitestgehend der gleichen Trasse aber eine entscheidende Weiterentwicklung genommen.

Lärmschutz an der A44: Landtagsabgeordnete befragt Landesregierung

Bild: fotolia/ udressen

Durch den Ausbau der einstigen Bundesstraße zur Autobahn befindet sich die Wohnbebauung ungewöhnlich nah an der Strecke. Durch die starke Zunahme des Verkehrs in den vergangenen Jahren ist die Lärmbelastung für die Anwohner erheblich gestiegen. Die Fertigstellung des Aachener Kreuzes wird die Verkehrsbelastung nicht reduzieren.

 

In einem Brief hat sich Alsdorfs Bürgermeister Alfred Sonders kürzlich an die Landtagsabgeordnete Eva-Maria Voigt-Küppers gewandt. Seit mehreren Jahren bemüht sich die Alsdorfer Stadtverwaltung darum, dass der Landesbetrieb Straßen.NRW die Siedlung Begau durch Lärmschutzwände abschirmt.

 

Voigt-Küppers erklärt hierzu: „Ich kann das Anliegen der Stadt Alsdorf gut verstehen. Die Lärmbelastung für die Anwohner in Begau ist enorm. Landesverkehrsminister Wüst muss nun erklären, warum hier bis heute nichts geschehen ist. Denn aus den Schilderungen von Bürgermeister Sonders geht hervor, dass Straßen.NRW schon vor einigen Jahren zugesagt hat, eine Lärmschutzwand zu errichten. Ich hoffe, dass es hier endlich vorangeht.“

 

Hier geht es zum Text der Kleinen Anfrage.

06. Dezember 2018

745.000 Euro Entlastung für die Nordkreis-Kommunen

Durch einen Gesetzentwurf von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) werden die Städte und Gemeinden in NRW 2019 um 126 Millionen Euro entlastet.

 

Grund dafür ist, dass der „Fonds Deutscher Einheit“ bereits ein Jahr früher als vorgesehen zu Ende ist, so dass die Kommunen einen Teil ihrer erhöhten Gewerbesteuerumlage nicht mehr zahlen müssen. Damit werden die vier Kommunen im Nordkreis bereits im kommenden Jahr um rund 745.000 Euro entlastet.

Im Jahr 2017 betrug der Beitrag, den Alsdorf leisten musste, 158.000 Euro, in Baesweiler waren es 99.000 Euro. Herzogenrath steuerte 267.000 Euro zum Fonds Deutsche Einheit bei und Würselen 221.000 Euro. Diese Zahlungen werden im kommenden Jahr entfallen.

 

Die Landtagsabgeordnete Eva-Maria Voigt-Küppers freut sich über diese Nachricht: „Wir halten Wort und helfen den Städten und Gemeinden nachhaltig. Mit dieser strukturellen Entlastung hilft SPD-Finanzminister Olaf Scholz der kommunalen Familie direkt. Dass dies bereits ein Jahr früher als geplant umgesetzt wird, ist sehr zu begrüßen.“

02. November 2018

Lars Meyer vertrat Eva-Maria Voigt-Küppers beim neunten Jugendlandtag

Nach einer Pause im Wahljahr 2017 öffnete der Landtag am vergangenen Wochenende wieder seine Pforten für 199 Jugendliche, die von Donnerstag bis Samstag die Plätze der echten Landtagsabgeordneten einnahmen. Eva-Maria Voigt-Küppers wurde in diesem Jahr durch Lars Meyer vertreten. Für den 17-jährigen Schüler am Dalton-Gymnasium Alsdorf waren es aber nicht die ersten Schritte auf politischem Parkett, denn er ist seit 2015 in der BezirksschülerInnenvertretung der Städteregion Aachen engagiert.

 

Das Programm der jungen Abgeordneten begann mit der Begrüßung im Plenarsaal durch den Landtagspräsidenten. Hierbei kam das Plenum des Jugendlandtags erstmals im wichtigsten Sitzungssaal des Hauses zusammen.

Anschließend konstituierten sich die Fraktionen entsprechend der Zugehörigkeit der echten Landtagsabgeordneten. Lars Meyer wurde also Mitglied der 69-köpfigen SPD-Jugendlandtagsfraktion. Unter Leitung des jugend- und familienpolitischen Sprechers der SPD-Fraktion, Dennis Maelzer, begann die Konstituierung mit einer Diskussion über die Aufgaben der Fraktionsfunktionäre. Die Fraktion fasste den Beschluss, die in der SPD übliche Geschlechterquote von 40 Prozent anzuwenden.

 

Lars Meyer vertrat Eva-Maria Voigt-Küppers beim neunten Jugendlandtag

Lars Meyer in der Plenarsitzung des Jugendlandtags. Foto: Bernd Schälte/ Landtag NRW.

Am zweiten Tag führte der Jugendlandtag ganz nach dem Vorbild des echten Parlaments in zwei Ausschüssen Expertenanhörungen durch. Grundlage hierfür waren zwei Anträge: In einem Antrag wurde gefordert, das Fach Informatik an den Schulen zu stärken. Ein zweiter Antrag forderte günstigere Fahrkarten für Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Freiwilligen Sozialen Jahren.

In zwei anschließenden Ausschusssitzungen wurde die jeweilige Anhörung am Nachmittag ausgewertet, anschließend tagten erneut die Fraktionen. Hier tauschten die Abgeordneten ihre Erkenntnisse untereinander aus und benannten anschließend ihre Rednerinnen und Redner für den Höhepunkt des Jugendlandtags: Die Plenarsitzung am Samstagvormittag.

 

Das echte Plenum kommt zwei- bis dreimal monatlich zusammen und tagt immer öffentlich. Ganz nach diesem Vorbild war auch die Plenarsitzung des Jugendlandtags angelegt: Mit einer vorher festgelegten Tagesordnung, klaren Redezeiten, mit Zwischen- und Ordnungsrufen sowie einer abschließenden Abstimmung zu jedem einzelnen Thema.

Die mehr als dreistündige Sitzung der 199 Jugendlandtagsabgeordneten begann mit einer Aktuellen Stunde zum Thema Mindestlohn. Hierin forderte die SPD-Fraktion eine Anhebung auf 12 Euro. Zu diesem ersten Tagesordnungspunkt hatte die SPD-Jugendlandtagsfraktion Lars Meyer als Redner benannt – der Alsdorfer war somit auch der erste Redner der gesamten Plenarsitzung.

„Es kann nicht sein, dass Freunde von mir, die Nachhilfe geben, einen höheren Stundenlohn bekommen, als eine Altenpflegerin, die sich um das Wohlergehen meiner Großeltern bemüht!“, plädierte Lars Meyer und machte damit deutlich, dass der SPD-Jugendlandtagfraktion die angekündigte Erhöhung um weniger als einen Euro nicht ausreicht.

Die Beschlüsse werden dem echten Landtag immer zur Kenntnis gegeben und nach der Sommerpause in den dortigen Ausschüssen diskutiert.

 

„Ich habe mich sehr über die Einladung zum Jugendlandtag gefreut“, berichtete Lars Meyer im Anschluss. „Politik kenne ich aus meiner Heimatstadt Alsdorf und auch aus der Gremienarbeit in der BezirksschülerInnenvertretung. Als ehemaliges Mitglied in der LandesschülerInnenvertretung kannte ich auch den Landtag schon. Aber für drei Tage hier Abgeordneter zu sein, ist etwas ganz Besonderes.“

Auch Eva-Maria Voigt-Küppers zeigte sich erneut begeistert von der Veranstaltung: „Der Jugendlandtag macht immer wieder aufs Neue klar, wie groß das Interesse junger Menschen an Politik ist. Ich danke Lars Meyer für sein Interesse und seinen großen Einsatz an den drei Tagen. Eine bessere Vertretung kann man sich nicht wünschen.“

02. Juli 2018

„Heraus zum 1. Mai!“ – Tag der Arbeit 2018

„Heraus zum ersten Mai!“ – Der Tag der Arbeit stand in diesem Jahr unter dem Motto „Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit“.

"Heraus zum 1. Mai!" – Tag der Arbeit 2018

Fast ein Familienfest: Die Kundgebung des IG BCE-Regionalforums an der Alsdorfer Burg

Erste Station der Wahlkreistour von Eva-Maria Voigt-Küppers war das IG BCE-Regionalforum in Alsdorf, wo sich in diesem Jahr das Ende des Bergbaus zum 25. Mal jährt. In seiner Festrede erwähnte der ehemalige IG BCE-Bezirksleiter Detlef Loosz vor mehreren hundert Menschen unter anderem die Wichtigkeit der Pflege. Unter den Gästen war auch die Bundestagsabgeordnete Claudia Moll aus Eschweiler.

 

Der nächste Stopp war bei der IG BCE-Ortsgruppe Merkstein im Fördermaschinenhaus. Bereits seit acht Jahren – egal, ob im Wahlkampf oder nicht – ist dieser Besuch bei den Kolleginnen und Kollegen ein fester Bestandteil der Mai-Tour. Vorletzter Stopp war der Besuch der IG BCE-Ortsgruppe Herzogenrath-Würselen im AWO-Heim. Hier begrüßte Franz-Josef Küppers die Gäste.

"Heraus zum 1. Mai!" – Tag der Arbeit 2018

Grußwort bei der IG BCE-Ortsgruppe Merkstein

Letzter Stopp waren auch in diesem Jahr die Naturfreunde in Merkstein, an deren Veranstaltung wieder der hauseigene Chor und die Musikgruppe mitwirkten. Mit dem traditionellen Bergmannslied „Glück Auf“ endete die Tour durch den Nordkreis.

 

Begleitet wurde Voigt-Küppers auch in diesem Jahr von einer Gruppe Jusos.

 

01. Mai 2018

Mehr als 111 Tollitäten feierten im Landtag

Der Närrische Landtag ist jedes Jahr ein Highlight im Terminplan des Landtags. Angestrebt war, 111 Tollitäten aus ganz NRW nach Düsseldorf einzuladen, es kamen aber mehr als 130 Prinzen, Prinzenpaare und Dreigestirne. Auch in diesem Jahr hatte die Alaaf-Fraktion keinen leichten Stand. Zwar ist der karnevalistische Schlachtruf deutschlandweit der Bekannteste, in der Vielzahl der 128 nordrhein-westfälischen Wahlkreise scheint dies aber nicht zu gelten.

 

Mehr als 111 Tollitäten feierten im Landtag

Eva-Maria Voigt-Küppers führt das Haarener Dreigestirn durch den Plenarsaal des Landtags…

Aus der Alaaf-Hochburg Aachen besuchte das Haarener Dreigestirn den Landtag. Eva-Maria Voigt-Küppers begrüßte die Jecken aus dem Aachener Norden in Vertretung für den Abgeordnetenkollegen Karl Schultheis. Den früheren Richtericher Karnevalsprinzen hatte eine Erklältung erwischt hatte – wegen Krankheit musste auch das Dreigestirn auf seinen Bauern verzichten. Mit dem Adjutanten hatten die Haarener aber zur Überraschung einen Würselener Ex-Prinzen im Gepäck.

Die Karnevalisten erfuhren eine kleine Führung durch das Haus, die im Plenarsaal begann und im Abgeordnetenbüro auf der fünften Etage endete. Kurzerhand kaperten die Haarener dort die Musikanlage und ließen ihre Hits laufen.

 

Mehr als 111 Tollitäten feierten im Landtag

…ebenfalls im Plenarsaal: Das Alsdorfer Prinzenpaar mit Gefolge

Wegen des großen Interesses aus dem Wahlkreis hatte in diesem Jahr das Los darüber entscheiden müssen, wen Eva Voigt-Küppers selbst zum Närrischen Landtag einlädt. Die Glücklichen waren bei der Ziehung die Tollitäten aus Alsdorf gewesen: Das Paar mit Prinz Stefan I. und Prinzessin Tanja kam mit kleinem Gefolge direkt von einem anderen Auftritt und schaffte es noch haarscharf zur Begrüßung bei Landtagspräsident Kuper.

Der Karnevalsprinz ist Chef des Alsdorfer Tierparks und so kommt dieser Einrichtung ein besonderer Stellenwert zu: Sie ist das Motiv des diesjährigen Prinzenordens.

 

Weitere Fotos vom Närrischen Landtag gibt es auf der Facebook-Seite.

31. Januar 2018