Thema: Baesweiler

Für die Bienen von Baesweiler

Eva-Maria Voigt-Küppers und die SPD Baesweiler laden ein:

 

Informationsveranstaltung zu lokalen Maßnahmen gegen das Insektensterben.

Dienstag, 19.06.2018, 18:00 Uhr,

Barbaraschule, Baesweiler-Setterich, Am Weiher

 

Nordrhein-Westfalen ist eine der am dichtesten besiedelten Regionen Europas. Gleichwohl finden sich hier unterschiedlichste Lebensräume mit einer großen Anzahl von Tier- und Pflanzenarten. Für die Bienen von BaesweilerDieses Erbe ist gefährdet. Nur rund 40 Prozent der in Nordrhein-Westfalen geschützten Arten befinden sich in einem „günstigen“ Erhaltungszustand. Auch wertvolle und einzigartige Lebensräume sind gefährdet.

Experten werden zunächst das Problem des Insektensterbens erklären. Anschließend soll in einer offenen Diskussion darüber gesprochen werden, welche Maßnahmen vor Ort ergriffen werden können, um dem Insektensterben entgegenzuwirken.

 

Die Veranstaltung ist öffentlich und der Eintritt natürlich frei!

12. Juni 2018

Maibäume können abgeholt werden

Maibäume können abgeholt werdenDie Städte Baesweiler und Herzogenrath weisen auf folgende Aktion hin: Auch in diesem Jahr werden am 30. April kostenlos junge Birken zur Verfügung gestellt und damit das Maibrauchtum unterstützt. Außerdem soll so verhindert werden, dass es zu wilden Abholzaktionen kommt.

 

In Baesweiler können die Bäume Montag ab 14:30 Uhr auf dem Friedhof Baesweiler, Eingang Aufbahrungshalle Schugansgasse, abgeholt werden.

In Herzogenrath stehen die Bäume zwischen 12 und 17 Uhr am städtischen Bauhof, Eygelshovener Str. 69a, zur Abholung bereit.

 

Es gilt jeweils: so lange der Vorrat reicht!

26. April 2018

Städtebauförderung: 3,5 Millionen Euro Förderung für Baesweiler, Herzogenrath und Würselen

Städtebauförderung: 3,5 Millionen Euro Förderung für Baesweiler, Herzogenrath und Würselen

Bürgermeister Arno Nelles, Regierungspräsidentin Gisela Walsken, Eva-Maria Voigt-Küppers MdL, Stadtplaner Manfred Schmitz-Gehrmann

Regierungspräsidentin Gisela Walsken hat in einer kleinen Feierstunde 42 Kommunen aus dem Regierungsbezirk Köln Förderbescheide übergeben. Auch drei der vier Nordkreis-Kommunen sind hierbei bedacht worden. Die Stadt Würselen erhält gut 790.000 Euro, mit denen der Lindenplatz saniert werden soll. Auch Baesweiler und Herzogenrath werden im auslaufenden Jahr gefördert: Nach Baesweiler fließen dabei 1,4 Millionen Euro und nach Herzogenrath 1,3 Millionen. Beide Kommunen werden mit dem Geld ebenfalls ihre Innenstädte sanieren.

 

Eva-Maria Voigt-Küppers erklärte am Rande des Termins: „Allein für den Regierungsbezirk Köln hat das Land in diesem Jahr 73 Millionen Euro bereitgestellt. Mit diesem Geld können die Kommunen ihre Innenstadterneuerung kofinanzieren. Sie müssen dabei aber stets einen Eigenanteil aufbringen. Die 73 Millionen Euro aus dem letzten rot-grünen Haushalt waren ein Rekordbetrag und wir bauen darauf, dass die schwarz-gelbe Regierung an der kommunalen Förderung nicht sparen wird!“

27. September 2017

Neue Landesregierung will die Kommunen des Nordkreises mit 890.000 Euro belasten!

Mit dem Nachtragshaushalt 2017 hat die schwarz-gelbe Landesregierung beschlossen, einmalig die Krankenhausinvestitionsförderung zu erhöhen. An der Gesamtsumme von insgesamt 250 Millionen Euro sollen allerdings die Kommunen in Höhe von 100 Millionen Euro beteiligt werden.
Neue Landesregierung will die Kommunen des Nordkreises mit 890.000 Euro belasten!
Dazu erklärt die SPD-Landtagsabgeordnete Eva-Maria Voigt-Küppers: „Krankenhäuser sind ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Grund- und Notfallversorgung in Nordrhein-Westfalen. Um eine hohe Qualität und Leistungsfähigkeit sicherzustellen, ist eine ausreichende Finanzierung unerlässlich.
Das Vorhaben der CDU/FDP-Koalition ist in dieser Form aber nicht zu akzeptieren. Herr Laschet verkauft der Öffentlichkeit hier Wohltaten, die er sich durch die Kommunen teuer bezahlen lässt. Nach den Plänen, die CDU und FDP vorgelegt haben, sollen die Städte und Gemeinden in einem hohen Maß für diese Investition aufkommen. Als SPD finden wir aber, dass die Krankenhausfinanzierung Aufgabe des Landes sein muss!

Das geplante Vorgehen hat gravierende Auswirkungen auf die laufenden kommunalen Haushalte. Für die vier Kommunen des Nordkreises würde sich die Krankenhaus-Umlage noch in diesem Jahr um insgesamt 890.000 Euro erhöhen: Auf Alsdorf und Herzogenrath kämen Kosten in Höhe von jeweils rund 260.000 Euro zu, Baesweiler müsste 150.000 Euro zusätzlich aufwenden. Auch Würselen soll mit 220.000 Euro belastet werden.
Das ist Geld, das dann an anderer Stelle fehlt. Und nach Einschätzung des Städtetags NRW ist es auch rechtlich problematisch, so spät im Haushaltsjahr diese zusätzlichen Ausgaben zu leisten.

Ein Vorbild zur Lösung des Investitionsstaus bei den Krankenhäusern könnte stattdessen das milliardenschwere Investitionsprogramm ‚Gute Schule 2020‘ sein. Damit hat die alte Landesregierung den Kommunen mit zwei Milliarden Euro unter die Arme gegriffen, ohne diese selbst zu belasten. Eine ähnliche Lösung sollte auch im Hinblick auf die Krankenhausfinanzierung gefunden werden“, fordert Voigt-Küppers.

15. September 2017

Ein hartes Stück Arbeit: Warum eine Altenpflegerin in den Bundestag will

Seit 27 Jahren arbeitet Claudia Moll in der Altenpflege. Nun kandidiert sie für den Bundestag. Als Arbeitnehmerin ist sie eine Außenseiterin, ihre Berufsgruppe ist im Parlament kaum vertreten. Kein leichter Weg.
 

Frau Moll, was hat Sie als Altenpflegerin dazu bewogen, für den Bundestag zu kandidieren?

Die Pflegereform. Da wurde der stationäre Bereich im Gegensatz zum ambulanten nicht gut genug berücksichtigt. Das hat mich geärgert. Natürlich wäre es schön, wenn jeder so lange zu Hause gepflegt werden würde, wie er möchte. Aber das können sich die Angehörigen nicht immer leisten. Sie gehen oft genug gesundheitlich weit über ihre Grenzen. Da hätte ich mir gewünscht, dass auch der stationäre Bereich aufgewertet wird, in dem ich seit 27 Jahren arbeite. Ich kann nur sagen: wir leisten verdammt viel.

Ein hartes Stück Arbeit: Warum eine Altenpflegerin in den Bundestag will

Eva-Maria Voigt-Küppers und Claudia Moll

Als Altenpflegerin sind Sie eine Ausnahmeerscheinung unter den Kandidaten zum Bundestag. Macht Ihnen das Angst?

Die Frage, ob ich Angst habe, z.B. vor Podiumsdiskussionen, höre ich oft. Natürlich ist mir mein Gegenkandidat rhetorisch überlegen. Das ist ja kein Wunder, denn er ist Anwalt und sitzt seit 12 Jahren im Bundestag. Angst macht mir das aber nicht. Angst macht mir, wenn ich Nachtdienst habe und alleine für 53 kranke Menschen verantwortlich bin. Da wünsche ich mir, dass hoffentlich alles gut geht.

Werden Sie als Beschäftigte im Pflegebereich ihrer Berufsgruppe mehr Stimme verleihen und damit auch eine Lücke im Parlament füllen?

Ja. Meine Schwerpunkte werden Pflege und Gesundheitswesen, aber auch Altersarmut sein. Ich habe viele Bewohner, die können sich nicht einmal mehr einen Frisör leisten oder ein Medikament. Das ist ein wichtiges Thema.

Sehen Sie sich als Vorbild für alle, die etwas verändern wollen?

Natürlich. Man muss auch wollen. Aber es ist ein hartes Stück Arbeit und ein langer Weg. Ich mache das ja neben meinem Beruf. Viele Wahlveranstaltungen sind am Wochenende. Aber auch da habe ich manchmal Dienst. Deshalb werde ich mir unbezahlten Urlaub nehmen. Sechs Wochen, mehr kann ich mir nicht leisten.

Wie ist die Unterstützung in ihrem Bezirk?

Sehr gut. Ohne Unterstützung würde es auch gar nicht gehen. Ich kandidiere für die StädteRegion Aachen, da gehört auch Würselen dazu. Unser Kanzlerunterbezirk. Auf den Martin lasse ich nichts kommen. Mit ihm würde ich auch zu Fuß nach Berlin laufen.

Und wie sind ihre Aussichten?

Ganz klar: Ich hole das.

06. September 2017