Thema: Herzogenrath

Fördermittelbescheide an Baesweiler, Herzogenrath und Würselen übergeben

Die Regierungspräsidentin für den Regierungsbezirk Köln, Gisela Walsken, hat in dieser Woche Fördermittelbescheide an die Nordkreis-Kommunen Baesweiler, Herzogenrath und Würselen übergeben. Aus Mitteln des Landeshaushalts werden hiermit wichtige Projekte für die Stadtentwicklung unterstützt:

 

Fördermittelbescheide an Baesweiler, Herzogenrath und Würselen übergeben

Symbolbild: Geltungsbereich des InHK Baesweiler

 

Hintergrund der jeweiligen Integrierten Handlungskonzepte ist ein ganzheitlicher Ansatz zur Modernisierung von Innenstädten. Um Fördermittel beim Land zu beantragen, müssen Kommunen ein geschlossenes Konzept vorlegen, das beispielsweise Stadtentwicklung, Verkehrsflächen und Sozialräume in Verbindung miteinander setzt. Gefördert werden können hierbei auch private Maßnahmen.

29. November 2018

RE18: Start der Direktverbindung Aachen–Maastricht im Dezember

Gute Nachrichten vom Nahverkehr Rheinland: Mit dem Fahrplanwechsel am 09. Dezember 2018 kann die fertig ausgebaute Trasse zwischen Herzogenrath und Heerlen in Betrieb genommen werden. Die Strecke wurde in den letzten Monaten elektrifiziert.

Mit der Inbetriebnahme startet der neue RE18, der eine Direktverbindung zwischen Aachen und Maastricht über Herzogenrath und Heerlen darstellt. Die zusätzlichen Züge führen zu einer weiteren Verdichtung des Taktes zwischen Aachen und Herzogenrath auf fünf Züge pro Stunde und Fahrtrichtung.

 

Im Sommer 2019 soll die Verlängerung bis ins belgische Lüttich erfolgen. Dann erhält der RE18 auch seine neue Bezeichnung „LIMAX“ (Lüttich-Maastricht-Aachen-Express).

 

Weitere Informationen gibt es beim Aachener Verkehrsverbund.

RE18: Start der Direktverbindung Aachen–Maastricht im Dezember

Geplanter Endausbau des LIMAX. Grafik: Wikimedia Commons/ Freddy2001, Lizenz: CC BY 2.0

09. November 2018

745.000 Euro Entlastung für die Nordkreis-Kommunen

Durch einen Gesetzentwurf von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) werden die Städte und Gemeinden in NRW 2019 um 126 Millionen Euro entlastet.

 

Grund dafür ist, dass der „Fonds Deutscher Einheit“ bereits ein Jahr früher als vorgesehen zu Ende ist, so dass die Kommunen einen Teil ihrer erhöhten Gewerbesteuerumlage nicht mehr zahlen müssen. Damit werden die vier Kommunen im Nordkreis bereits im kommenden Jahr um rund 745.000 Euro entlastet.

Im Jahr 2017 betrug der Beitrag, den Alsdorf leisten musste, 158.000 Euro, in Baesweiler waren es 99.000 Euro. Herzogenrath steuerte 267.000 Euro zum Fonds Deutsche Einheit bei und Würselen 221.000 Euro. Diese Zahlungen werden im kommenden Jahr entfallen.

 

Die Landtagsabgeordnete Eva-Maria Voigt-Küppers freut sich über diese Nachricht: „Wir halten Wort und helfen den Städten und Gemeinden nachhaltig. Mit dieser strukturellen Entlastung hilft SPD-Finanzminister Olaf Scholz der kommunalen Familie direkt. Dass dies bereits ein Jahr früher als geplant umgesetzt wird, ist sehr zu begrüßen.“

02. November 2018

Volkslauf beim DJK Jung Siegfried

Volkslauf beim DJK Jung SiegfriedUngewohnte Aufgabe für Eva-Maria Voigt-Küppers: Der DJK Jung Siegfried Herzogenrath hatte die Landtagsabgeordnete zu seinem Volkslauf eingeladen, bei dem sie zwei Startschüsse setzen durfte. Gefordert war Voigt-Küppers beim 200-Meter-Lauf der Geburtsjahrgänge ab 2014. „Ein tolles Sportfest an einem der letzten schönen und warmen Tage im Jahr“, freute sich die Abgeordnete.

Mehr als 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen an den Wettkämpfen über den Samstag verteilt teil, darunter auch ein Rote-Socken-Laufteam um die Städteregionskandidatin Daniela Jansen. 

30. Oktober 2018

„Gute OGS darf keine Glückssache sein“ – Besuch der Landtagsabgeordneten Eva-Maria Voigt-Küppers in der GGS Klinkheide

Die Träger der freien Wohlfahrtspflege sind mit ihrer Kampagne „Gute OGS darf keine Glückssache sein“ in einen zweiten Durchgang gestartet. Bereits im Frühjahr und Sommer 2017 hatte es eine große Kampagne gegeben, die in einer Demonstration vor dem Landtag mit mehreren tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmern ihren Höhepunkt gefunden hatte.

Um die Offenen Ganztagsschulen in Nordrhein-Westfalen zu kurzfristig retten, fordern die Träger von der Landesregierung kurzfristig ein Rettungspaket. Gleichzeitig pochen sie aber weiterhin darauf, dass der Offene Ganztag auch struktureller Änderungen bedarf.

 

„Gute OGS darf keine Glückssache sein“ – Besuch der Landtagsabgeordneten Eva-Maria Voigt-Küppers in der GGS Klinkheide

Auf dem Bild (v.l.): Daniela Bösche (kommissarische Schulleiterin der GGS Klinkheide), Eva-Maria Voigt-Küppers (Landtagsabgeordnete), Simone Siemons (OGS-Fachberaterin Haus St. Josef), Bernd Lehrheuer (Gebäudemanagement Stadt Herzogenrath), Martina Richardy-Hütten (OGS-Koordinatorin), Dagmar Hardt-Zumdick (Caritasverband für das Bistum Aachen), Elke Godel-Jansen (Schulamt Herzogenrath).

Die Landtagsabgeordnete und Schulpolitikerin Eva-Maria Voigt-Küppers hat sich in dieser Woche an der Gemeinschaftsgrundschule Klinkheide in Herzogenrath-Kohlscheid erneut ein Bild vor Ort gemacht.

Die OGS befindet sich in Trägerschaft der Haus St. Josef gGmbH. An der zweizügigen Grundschule besuchen mehr als 90 Kinder den Offenen Ganztag. Das Angebot werde hierbei so gut angenommen, dass Räumlichkeiten und Personalkapazitäten nicht mehr ausreichen, berichtete die OGS-Fachberaterin Simone Siemons. Mit der Herzogenrather Stadtverwaltung befindet man sich momentan in der Abstimmung um einen Erweiterungsbau für den Ganztag.

 

„Die freien Wohlfahrtsverbände fordern klare Regelungen für die OGS. Wir brauchen einheitliche Standards für Räume, Personal und finanzielle Ausstattung“, sagte Dagmar Hardt-Zumdick vom Caritasverband für das Bistum Aachen. Seit 15 Jahren gibt es in NRW die OGS, aber rechtlich ist sie nach wie vor ein Provisorium. Der Offene Ganztag hat keinen Gesetzesrang, sondern ist landesseitig über Erlasse geregelt.

Man habe sich in der Vergangenheit an Vieles nicht herangetraut, gestand die Landtagsabgeordnete Eva-Maria Voigt-Küppers ein. Der Blick sei aber nach vorn zu richten: „Es muss eine ordentliche Lösung her, die mit allen Beteiligten abgestimmt ist. Wir haben von der Landesregierung bereits im März einen OGS-Gipfel gefordert, denn niemand hat Verständnis, dass jeder immer auf den anderen zeigt. Alle müssen an einen Tisch.“ Der Antrag auf einen solchen Gipfel sei aber von der Mehrheit des Landtags abgelehnt worden. Derzeit führe die SPD-Landtagsfraktion Gespräche im ganzen Land und erarbeite ein grundständig neues OGS-Modell.

 

An Ideen für eine Weiterentwicklung des Ganztags mangelt es nicht: Etwa in der Zusammenarbeit von Schule und OGS. Das OGS-Personal auch im Vormittagsbereich einzusetzen, sei eine Bereicherung für den Unterricht und ermögliche den OGS-Trägern zudem, endlich Vollzeitstellen anzubieten, waren sich alle Teilnehmerinnen des Gesprächs einig.

 

 

Die Kampagne „Gute OGS darf keine Glückssache sein“ wird flankiert von einer Onlinepetition an den Landtag:

https://www.openpetition.de/petition/online/wir-fordern-ein-rettungspaket-fuer-den-offenen-ganztag

28. September 2018