Thema: Herzogenrath

„Gute OGS darf keine Glückssache sein“ – Besuch der Landtagsabgeordneten Eva-Maria Voigt-Küppers in der GGS Klinkheide

Die Träger der freien Wohlfahrtspflege sind mit ihrer Kampagne „Gute OGS darf keine Glückssache sein“ in einen zweiten Durchgang gestartet. Bereits im Frühjahr und Sommer 2017 hatte es eine große Kampagne gegeben, die in einer Demonstration vor dem Landtag mit mehreren tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmern ihren Höhepunkt gefunden hatte.

Um die Offenen Ganztagsschulen in Nordrhein-Westfalen zu kurzfristig retten, fordern die Träger von der Landesregierung kurzfristig ein Rettungspaket. Gleichzeitig pochen sie aber weiterhin darauf, dass der Offene Ganztag auch struktureller Änderungen bedarf.

 

„Gute OGS darf keine Glückssache sein“ – Besuch der Landtagsabgeordneten Eva-Maria Voigt-Küppers in der GGS Klinkheide

Auf dem Bild (v.l.): Daniela Bösche (kommissarische Schulleiterin der GGS Klinkheide), Eva-Maria Voigt-Küppers (Landtagsabgeordnete), Simone Siemons (OGS-Fachberaterin Haus St. Josef), Bernd Lehrheuer (Gebäudemanagement Stadt Herzogenrath), Martina Richardy-Hütten (OGS-Koordinatorin), Dagmar Hardt-Zumdick (Caritasverband für das Bistum Aachen), Elke Godel-Jansen (Schulamt Herzogenrath).

Die Landtagsabgeordnete und Schulpolitikerin Eva-Maria Voigt-Küppers hat sich in dieser Woche an der Gemeinschaftsgrundschule Klinkheide in Herzogenrath-Kohlscheid erneut ein Bild vor Ort gemacht.

Die OGS befindet sich in Trägerschaft der Haus St. Josef gGmbH. An der zweizügigen Grundschule besuchen mehr als 90 Kinder den Offenen Ganztag. Das Angebot werde hierbei so gut angenommen, dass Räumlichkeiten und Personalkapazitäten nicht mehr ausreichen, berichtete die OGS-Fachberaterin Simone Siemons. Mit der Herzogenrather Stadtverwaltung befindet man sich momentan in der Abstimmung um einen Erweiterungsbau für den Ganztag.

 

„Die freien Wohlfahrtsverbände fordern klare Regelungen für die OGS. Wir brauchen einheitliche Standards für Räume, Personal und finanzielle Ausstattung“, sagte Dagmar Hardt-Zumdick vom Caritasverband für das Bistum Aachen. Seit 15 Jahren gibt es in NRW die OGS, aber rechtlich ist sie nach wie vor ein Provisorium. Der Offene Ganztag hat keinen Gesetzesrang, sondern ist landesseitig über Erlasse geregelt.

Man habe sich in der Vergangenheit an Vieles nicht herangetraut, gestand die Landtagsabgeordnete Eva-Maria Voigt-Küppers ein. Der Blick sei aber nach vorn zu richten: „Es muss eine ordentliche Lösung her, die mit allen Beteiligten abgestimmt ist. Wir haben von der Landesregierung bereits im März einen OGS-Gipfel gefordert, denn niemand hat Verständnis, dass jeder immer auf den anderen zeigt. Alle müssen an einen Tisch.“ Der Antrag auf einen solchen Gipfel sei aber von der Mehrheit des Landtags abgelehnt worden. Derzeit führe die SPD-Landtagsfraktion Gespräche im ganzen Land und erarbeite ein grundständig neues OGS-Modell.

 

An Ideen für eine Weiterentwicklung des Ganztags mangelt es nicht: Etwa in der Zusammenarbeit von Schule und OGS. Das OGS-Personal auch im Vormittagsbereich einzusetzen, sei eine Bereicherung für den Unterricht und ermögliche den OGS-Trägern zudem, endlich Vollzeitstellen anzubieten, waren sich alle Teilnehmerinnen des Gesprächs einig.

 

 

Die Kampagne „Gute OGS darf keine Glückssache sein“ wird flankiert von einer Onlinepetition an den Landtag:

https://www.openpetition.de/petition/online/wir-fordern-ein-rettungspaket-fuer-den-offenen-ganztag

28. September 2018

Kleine Anfrage zum Sachstand Radschnellweg Euregio

Der Radschnellweg Euregio soll die Städte Aachen, Herzogenrath, Kerkrade und Heerlen miteinander verbinden und vor allem Berufspendler zum Umstieg aufs Rad bewegen. Die landesseitig geförderten Radschnellwege gehen auf eine Idee des SPD-geführten Verkehrsministeriums aus dem Jahr 2012 zurück. Um fünf Pilotprojekte zu starten, wurde damals ein Landeswettbewerb ausgerufen, unter dessen Siegern der Radschnellweg Euregio war.

In der jüngsten Sitzung des städteregionalen Bauausschusses wurde über den Sachstand des Radschnellwegs Euregio informiert, jedoch bleiben nach Sicht der SPD weiterhin Fragen offen. Zudem hat die schwarz-gelbe Landesregierung von sich aus das Thema Radschnellwege in dieser Legislaturperiode noch nicht angesprochen. Daher haben die Landtagsabgeordneten Eva-Maria Voigt-Küppers und Karl Schultheis nun eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt.

 

Kleine Anfrage zum Sachstand Radschnellweg EuregioEva-Maria Voigt-Küppers erklärt: „Durch den Regierungswechsel im Sommer 2017 ist Unsicherheit in Bezug auf die Radschnellwege entstanden, denn der jetzige Verkehrsminister Wüst hat sich vor der Landtagswahl zu verschiedenen Aspekten negativ geäußert. Dazu gehört etwa die Ende 2016 vorgenommene Änderung des Straßen- und Wegegesetzes, die die Radschnellwege zu Verkehrswegen des Landes erklärt hat.

Wir fordern von der Landesregierung Klarheit, ob es trotz dieser Kritik vor der Wahl dabei bleibt, dass die Radschnellwege vom Land gebaut und unterhalten werden.“

 

Kleine Anfrage zum Sachstand Radschnellweg EuregioKarl Schultheis ergänzt: „Offen ist auch, ob das Verkehrsministerium und der ihm nachgeordnete Landesbetrieb Straßen.NRW für die Planung überhaupt die nötigen Kapazitäten bereitstellen kann und möchte. Presseberichte und Äußerungen aus dem Ministerium lassen uns befürchten, dass wir hier auf absehbare Zeit nicht voran kommen.

Der Radschnellweg Euregio ist eine gute Initiative und wir haben hier in der Städteregion in zahlreichen Diskussionsveranstaltungen und durch viele konstruktive Beiträge erlebt, wie gut Bürgerbeteiligung funktionieren kann. Es darf nicht dazu kommen, dass nun die Jahre ins Land ziehen und der Radschnellweg erst dann gebaut wird, wenn sich kaum noch jemand an ihn erinnern kann.“

18. Mai 2018

Spatenstich für die L223

In Anwesenheit von Verkehrsminister Wüst hat gestern in Niederbardenberg der symbolische Spatenstich für die L223 stattgefunden. Der Bau soll am nächsten Dienstag am Schulzentrum Herzogenrath beginnen. Anschließend wird der Kreisverkehr an der K1 gebaut, dann das Stück zwischen Vier Jahreszeiten und Herzogenrath und schließlich zwischen Vier Jahreszeiten und Birk.

 

Die Landtagsabgeordnete Eva-Maria Voigt-Küppers kommentierte den Spatenstich: „Es ist noch viel zu tun, denn die Bürger sind meines Erachtens nicht hinreichend über die Details – und vor allem über die notwendigen Sperrungen informiert. Hier müssen Verkehrsminister Wüst und Straßen.NRW ihre Kommunikation wesentlich verbessern. Denn natürlich müssen alle Nutzer der Straße, ob sie nun mit dem Auto oder dem Bus unterwegs sind, frühzeitig über die Umleitungen informiert werden!

Spatenstich für die L223

Insgesamt begrüße ich das Vorhaben sehr. Fast 20 Jahre warten die Anwohner zwischen dem Schulzentrum Herzogenrath und dem Kreisverkehr Birk in Würselen nun auf Neubau und Verlegung der Straße. Durch den Bau der A44-Anschlussstelle Broichweiden hat es eine erhebliche Zunahme des Verkehrs gegeben und auf der schmalen Trasse haben sich mehrere schwere Unfälle ereignet. Bis zu 18.000 Fahrzeuge passieren heute die Häuser teils in nur wenigen Metern Entfernung.
Nachdem eine Klage vor dem Verwaltungsgericht Aachen abgewiesen wurde, kann der Landeshaushalt 2018 endlich Mittel für die Erneuerung der L223 bereitstellen.

 

Mich begleitet die L223 seit meiner ersten Wahl in den Landtag vor acht Jahren. Alfred Lange (im Bild der dritte von links) hat schon vor vielen Jahren eine Bürgerinitiative für den Neubau des besagten Straßenabschnitts gegründet und die Politik in den letzten Jahren immer wieder mit diesem Anliegen konfrontiert. Ich habe ihm und seinen Mitstreitern für dieses hartnäckige Engagement gedankt.“

16. Mai 2018

„Heraus zum 1. Mai!“ – Tag der Arbeit 2018

„Heraus zum ersten Mai!“ – Der Tag der Arbeit stand in diesem Jahr unter dem Motto „Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit“.

"Heraus zum 1. Mai!" – Tag der Arbeit 2018

Fast ein Familienfest: Die Kundgebung des IG BCE-Regionalforums an der Alsdorfer Burg

Erste Station der Wahlkreistour von Eva-Maria Voigt-Küppers war das IG BCE-Regionalforum in Alsdorf, wo sich in diesem Jahr das Ende des Bergbaus zum 25. Mal jährt. In seiner Festrede erwähnte der ehemalige IG BCE-Bezirksleiter Detlef Loosz vor mehreren hundert Menschen unter anderem die Wichtigkeit der Pflege. Unter den Gästen war auch die Bundestagsabgeordnete Claudia Moll aus Eschweiler.

 

Der nächste Stopp war bei der IG BCE-Ortsgruppe Merkstein im Fördermaschinenhaus. Bereits seit acht Jahren – egal, ob im Wahlkampf oder nicht – ist dieser Besuch bei den Kolleginnen und Kollegen ein fester Bestandteil der Mai-Tour. Vorletzter Stopp war der Besuch der IG BCE-Ortsgruppe Herzogenrath-Würselen im AWO-Heim. Hier begrüßte Franz-Josef Küppers die Gäste.

"Heraus zum 1. Mai!" – Tag der Arbeit 2018

Grußwort bei der IG BCE-Ortsgruppe Merkstein

Letzter Stopp waren auch in diesem Jahr die Naturfreunde in Merkstein, an deren Veranstaltung wieder der hauseigene Chor und die Musikgruppe mitwirkten. Mit dem traditionellen Bergmannslied „Glück Auf“ endete die Tour durch den Nordkreis.

 

Begleitet wurde Voigt-Küppers auch in diesem Jahr von einer Gruppe Jusos.

 

01. Mai 2018

Maibäume können abgeholt werden

Maibäume können abgeholt werdenDie Städte Baesweiler und Herzogenrath weisen auf folgende Aktion hin: Auch in diesem Jahr werden am 30. April kostenlos junge Birken zur Verfügung gestellt und damit das Maibrauchtum unterstützt. Außerdem soll so verhindert werden, dass es zu wilden Abholzaktionen kommt.

 

In Baesweiler können die Bäume Montag ab 14:30 Uhr auf dem Friedhof Baesweiler, Eingang Aufbahrungshalle Schugansgasse, abgeholt werden.

In Herzogenrath stehen die Bäume zwischen 12 und 17 Uhr am städtischen Bauhof, Eygelshovener Str. 69a, zur Abholung bereit.

 

Es gilt jeweils: so lange der Vorrat reicht!

26. April 2018