Thema: Im Landtag

„Kein Kind zurücklassen“ ist ein Erfolg für die vorsorgende Politik in NRW

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft stellte heute gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung den Abschlussbericht des Modellprojektes „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“ vor.
„Das Projekt hat den Praxistest erfolgreich bestanden. Die Auswertungen in den 18 beteiligten Städten und Kreisen belegen: Vorbeugung funktioniert, wirkt und lohnt sich“, sagt Eva Voigt-Küppers, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag.

6016-1225„Das ist ein großartiger Erfolg für unseren Ansatz der vorbeugenden Politik in Nordrhein-Westfalen. Wir werden ihn fortsetzen und landesweit auf alle Kommunen ausweiten. Die Analyse der Bertelsmann Stiftung zeigt deutlich, die Angebote für Familien in schwierigen und angespannten Lebenssituationen sind notwendig und werden angenommen. Der präventive und vernetzte Ansatz des Modellprojekts verbesserte in den teilnehmenden Städten und Gemeinden die Chancen für ein gelingendes Aufwachsen der Kinder und Jugendlichen. Dazu zählen sowohl die frühkindliche Bildung in einer Kindertagesstätte, als auch der Sport in einem Verein oder die individuelle Unterstützung in einem Familienberatungszentrum. Das Angebot der sogenannten plusKita fördert zudem signifikant die frühzeitige Sprachbildung der Kinder in besonderen Quartieren.
In den Modellkommunen haben wir sehr viele positive Ergebnisse für die Arbeit vor Ort erzielen können. Prävention funktioniert nicht von jetzt auf gleich. Vielmehr braucht es viel Zeit, aber mit den jetzt vorliegenden Erfahrungen aus diesem Projekt sind gute Voraussetzungen geschaffen worden, um eine gelingende Präventionspolitik im ganzen Land zu gestalten.“

Hintergrund:
Das Modellvorhaben „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“ wurde von Mitte 2012 bis Ende 2015 in Kooperation der Landesregierung und der Bertelsmann Stiftung gemeinsam aufgelegt. Daran nahmen 18 Modellkommunen in Nordrhein-Westfalen teil. Heute stellten Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Brigitte Mohn, Vorstandsmitglied der Bertelsmann-Stiftung, die Ergebnisse vor.

02. Juni 2016

Ankündigung: gemeinsame Informationsveranstaltung zum FSJ

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Teil der Parlamentsarbeit werden: Die Fraktionen suchen auch in diesem Jahr wieder Teilnehmerinnen und Teilnehmer am FSJ-P

Das Freiwillige Soziale Jahr im politischen Leben (FSJ-P) erfreut sich einer zunehmenden Beliebtheit. Für viele Schulabsolventinnen und -Absolventen ist das Jahr eine große Orientierungshilfe für den weiteren beruflichen Werdegang vor Aufnahme des Studiums.

Die Fraktionen im nordrhein-westfälischen Landtag bieten jungen Menschen seit vielen Jahren die Möglichkeit, ein Jahr lang Teil der parlamentarischen Arbeit zu werden und Einblick in alle Bereiche der Gesetzgebung zu erhalten.
In Kooperation mit den internationalen Jugendgemeinschaftsdiensten laden die Landtagsfraktionen von SPD, Bündnis 90/ Die Grünen und FDP zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung in den Landtag von Nordrhein-Westfalen ein.
Die Veranstaltung findet statt am Freitag, 22. April ab 17 Uhr.

Nach einer Begrüßung durch die parlamentarischen Geschäftsführer der Fraktionen werden die FSJ-Programme der drei Fraktionen konkret vorgestellt. Hierbei werden auch frühere FSJler Rede und Antwort stehen und in einer offenen Runde ist Zeit, auf individuelle Fragen einzugehen.

Eine vorherige Anmeldung ist notwendig und bis zum 18. April über die Seiten der SPD-Landtagsfraktion möglich.

05. April 2016

neu aufgelegt: „Unsere Arbeit im Landtag NRW“

IMG_2174Die SPD-Landtagsfraktion hat die Broschüre „Unsere Arbeit im Landtag NRW“ neu aufgelegt. Hier wird die Arbeit der Landtagsabgeordneten sehr übersichtlich und kompakt dargestellt. Ein Blick lohnt sich!

Die Broschüre erscheint in deutscher und türkischer Sprache.
Gedruckte Exemplare gibt es im Eingangsbereich des Wahlkreisbüros und natürlich auch gern auf Bestellung.

Hier geht es zur Onlineansicht.

16. März 2016

Im Dialog mit den Praktiker/innen der frühkindlichen Bildung

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Wolfgang Jörg MdL, Stefan Schwartze MdB, Ministerin Christina Kampmann, Norbert Römer MdL, Oliver Kaczmarek MdB und Marc Herter MdL. Foto: SPD-Landtagsfraktion

Die SPD-Landtags- und Bundestagsfraktion wagten im Rahmen ihrer Kooperationsveranstaltung „Bund und Land in Kinderhand: Frühkindliche Bildung und Prävention im Jahr 2030“ einen Blick in die Zukunft. Mit rund 140 geladenen Praktiker/innen aus der frühkindlichen Bildung und der Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW, Christina Kampmann  wurde im SPD-Fraktionssaal im Landtag NRW über die Herausforderungen und kommenden politischen Aufgaben im Bereich der frühkindlichen Bildung und Prävention diskutiert.

Norbert Römer, Fraktionsvorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, formulierte die Zielstellung des Fachforums in einem einführenden Statement wie folgt: „Wir wollen heute mit Ihnen einen Blick in die Zukunft werfen: Wie sollte frühkindliche Bildung im Nordrhein-Westfalen des Jahres 2030 aussehen? Welche Ziele wollen wir bis dahin erreichen? Und in welchen Schritten und mit welchen Maßnahmen erreichen wir diese Ziele.“

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10. März 2016

„Wir wollen den Elternwillen durch eine Landeselternvertretung stärken“

Zur heutigen Pressekonferenz des Philologen-Verbandes Nordrhein-Westfalen zu den Folgen einer geplanten Neustrukturierung der organisierten Elternverbände in NRW erklären die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Eva-Maria Voigt-Küppers, und Renate Hendricks, schulpolitische Sprecherin der Fraktion:

Eva Voigt-Küppers, stellvertretende Fraktionsvorsitzende

Eva Voigt-Küppers, stellvertretende Fraktionsvorsitzende

Eva-Maria Voigt-Küppers: „Mit Verwunderung haben wir von der heutigen Pressekonferenz des Philologen-Verbands die scharfe Kritik an einer gemeinsamen Landeselternvertretung zur Kenntnis genommen. Es ist kein Geheimnis, dass SPD und Grüne bereits 2012 im Koalitionsvertrag festgehalten haben, dass wir uns für eine Verbesserung der Elternmitwirkungsmöglichkeiten auf Landesebene einsetzen. Getreu unseres Mottos Betroffene zu Beteiligten zu machen, soll dies analog zur LandesschülerInnenvertretung in engerer Abstimmung mit den Eltern geschehen. Dabei können wir auf die sehr guten Erfahrungen der Landeselternvertreterinnen der Kindertageseinrichtungen aufbauen, die dank der rot-grünen Landesregierung seit 2011 die Elternarbeit der Kitas deutlich stärken.“

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08. März 2016