Thema: Im Wahlkreis

Im nordrhein-westfälischen Landtag vertrete ich vier Städte: Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath und Würselen. Der Wahlkreis Aachen III grenzt an die Stadt Aachen, an Eschweiler, die Kreise Düren und Heinsberg sowie an die Ostgrenze der Niederlande. Bis heute erinnern die Bergehalden in unserer Region an die frühere Steinkohleförderung. Seit mehreren Jahrzehnten ist der Strukturwandel eine zentrale Herausforderung vor Ort.

Wie überall im Rheinland gibt es in unserer Region ein sehr aktives Vereinsleben: Viele Vereine betätigen sich im Karneval, dem Schützenwesen oder pflegen das Maibrauchtum. Unzählige Majestäten werden in jedem Jahr ermittelt und gefeiert.
Dazu kommen zahlreiche Sportvereine – dominant ist dabei natürlich der Fußball. Auch im Vereinswesen ist spiegelt sich das Erbe des Bergbaus: Vogel- und Kaninchenzuchtvereine gehören ebenso dazu wie Knappenvereine, Bergmannschöre und starke Gewerkschaften.

Firmenbesuch bei CleanLaser

Die Landtagsabgeordnete für den Nordkreis der Städteregion Aachen, Eva-Maria Voigt-Küppers, hat im Juli 2019 die Firma CleanLaser in Herzogenrath besucht und sich dort genauer über das Reinigen mithilfe der Lasertechnologie informiert.

Firmenbesuch bei CleanLaser
CleanLASER-Geschäftsführer Edwin Büchter und Eva Voigt-Küppers in der Produktionshalle am Standort Kohlscheid

Seit über 20 Jahren produziert cleanLASER Qualitätslaser für die industrielle Bauteilreinigung. Das besondere bei dieser Art der Reinigung ist, dass so Schmutz- und Dreckschichten nur durch gebündeltes Licht entfernt werden können. Entgegen anderer Reinigungsmöglichkeiten werden bei dieser Art der Reinigung keine Chemikalien eingesetzt.

Nach einem kurzen Vortrag über die Firma und ihren Wirkungsbereich nahm die Landtagsabgeordnete an einer eigens für Sie konzipierten Führung teil.

Voigt-Küppers: „Die Firma cleanLASER ist ein wirklich gutes Beispiel dafür, was aus einem „Startup-Unternehmen“ werden kann. Angefangen mit einer Idee hat sich die Firma innerhalb einer kurzen Zeitspanne zum Weltmarktführer auf dem Gebiert der Laserreinigung etabliert“.

Weiterhin begeisterte die Abgeordnete, dass „cleanLASER“ das erlernte Wissen nicht für sich behält, sondern im Rahmen eines Mentorenprogramms auch die nachfolgende Generation weitergibt. 

Der Besuch der Firma cleanLASER in Herzogenrath fand im Rahmen einer Firmentour statt. Voigt-Küppers besucht regelmäßig Firmen im Nordkreis, um sich vor Ort über die jeweiligen Firmen genauer zu Informieren. 

01. Juli 2019

„Geld muss komplett bei den Vereinen ankommen“

NRW-Staatssekretärin Andrea Milz hat heute das Förderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Dazu erklärt Rainer Bischoff, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

„Wir begrüßen, dass den Vereinen landesweit 300 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden sollen, um ihre Sportanlagen zu sanieren. Wir befürchten allerdings, dass das Geld nicht komplett bei den Vereinen ankommt, weil der Finanzminister bereits die Finger über dem Geld hält. Insgesamt verbleiben schon 30 Millionen Euro oder zehn Prozent der Gesamtsumme in der Staatskanzlei. Wie diese verausgabt werden sollen, ist noch völlig offen. Wir werden uns aber verstärkt dafür einsetzen, dass die Vereine wirklich ihr Geld bekommen.

Wir wünschen den Vereinen, dass die Beantragung der Mittel so unbürokratisch und einfach vollzogen werden kann, wie die Landesregierung das großspurig ankündigt. Zweifel sind hier aber ebenso angebracht wie bei der angeblichen Kostenneutralität des Programms. Für das Vergabeverfahren werden in der Staatskanzlei, dem Landessportbund und der NRW-Bank jeweils zwei Mitarbeiterstellen benötigt.

Wir werden beobachten, ob die schönen Ankündigungen der Realität in der Umsetzung standhalten.“

16. Juni 2019

Vorstellung des Silent Air Taxi

Auf dem Flugplatz Aachen-Merzbrück in Würselen wurde am vergangenen Dienstag, den 11. Juni 2019, das Silent Air Taxi vorgestellt.

Das Silent Air Taxi ist ein Kleinflugzeug, das von der e.SAT GmbH sowie der RWTH und der Fachhochschule Aachen entwickelt wird. Das elektrohybride Flugzeug soll in Zukunft als leise und kostengünstige Alternative vor allem für regionale Distanzen eingesetzt werden. Auf einer Reichweite von bis zu 1.000 Kilometern kann es bis zu fünf Personen transportieren und kann 95 Prozent aller deutschen Flugplätze anfliegen, da es nur eine Start- und Landebahn von maximal 400 Metern Länge benötigt.

Vorstellung des Silent Air Taxi


Der Erstflug des Silent Air Taxi soll im Jahr 2022 stattfinden; die Muster-Zulassung ist für 2024 geplant.

Eva-Maria Voigt-Küppers kommentiert: „Die Entwicklung und zukünftige Produktion des Silent Air Taxi am Flugplatz Aachen-Merzbrück ist ein Beispiel für die hohe Innovationskraft der Aachener Region. Die dort entstehenden Arbeitsplätze sind in Zeiten des Strukturwandels von hoher Bedeutung für unsere Region.“

12. Juni 2019

Eva-Maria Voigt-Küppers/ Jochen Ott: „Starke Leistungen der NRW-Schulen“

Anlässlich der Verleihung des deutschen Schulpreises in Berlin gratulieren Eva-Maria Voigt-Küppers, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag NRW, und Jochen Ott, schulpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, den teilnehmenden Schulen:

„78 Schulen haben sich um den Schulpreis beworben. In die Endrunde kamen 15 Schulen, davon ein Drittel aus NRW. Schulen unterschiedlicher Schulformen, über die Grundschule und das Gymnasium bis zur Gesamtschule haben gezeigt, wieviel Ideen und Innovation in ihnen steckt. Wir gratulieren den Preisträgern in Hamm, Bonn, Bochum, Bielefeld und Gelsenkirchen und freuen uns auf einen Austausch mit ihnen, damit die Expertise für beste Bildung ins ganze Land getragen werden kann. Insbesondere die Siegerschule, die Gebrüder-Grimm-Grundschule in Hamm, hat mit ihrem inklusiven Ansatz in einem schwierigen sozialen Umfeld bewiesen, dass dieses Konzept nicht nur aufgeht, sondern vorbildlich ist.“

07. Juni 2019

„Wir sind Europa!“

Wir alle müssen am großen Projekt „Europa“ mitarbeiten und seine Stärken stärken.“

Interkulturalität in Europa als Stärke (er)leben – unter diesem Motto veranstaltete die Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule in Kohlscheid in diesem Jahr ein Projekt im Rahmen der bundesweiten Europawoche, die vom 4. bis 12. Mai stattfand. Als besonderen Gast konnte die Schule die Landtagsabgeordnete Eva-Maria Voigt-Küppers begrüßen.

„Wir sind Europa!“
Foto: Pressestelle Stadt Herzogenrath

Interkulturalität als Stärke erkennen und im Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler verankern, das war das Ziel des diesjährigen Projektes an der Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule zur Europawoche 2019. Rund 24 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 5 bis 7 und der internationalen Vorbereitungsklasse (IVK) arbeiteten gemeinsam mit der Aachener Regionalgruppe von „Ingenieure ohne Grenzen e.V.“  an dem Projekt „Gazebo“ in einem dreitägigen Workshop an der Schule. In diesem Projekt arbeitete eine bunt gemischte Schülergruppe gemeinsam praktisch und begegnete damit auch verschiedenen Kulturen und deren Besonderheiten. Federführend koordinierte die Lehrerin Corinna Hagel das Projekt: „Ich hatte Kontakt zu der Regionalgruppe „Ingenieure ohne Grenzen“, mit der wir das Projekt Gazebo organisiert haben, bei dem interkulturelles Lernen und Technik im Fokus steht. Wir wollen damit für die Kinder Europa greifbar machen und ihnen die Stärken aufzeigen. In diesem Projekt konnten wir gemeinsam an Techniken basteln und gemeinsam lernen mit Problemen umzugehen und sie zu lösen. Wir hatten eine sehr gute Kommunikation untereinander und haben es geschafft über Technik die unterschiedlichen Kulturen in ein Boot zu holen. Wir müssen Europa für die Kinder greifbar machen“, so Corinna Hagel.

Von den Ingenieuren ohne Grenzen begleiteten Julian Voigt, Christopher Menzel, Katharina Funken und Amelie Brodersen das Projekt in Kohlscheid. Ihre Erfahrungen waren sehr positiv, da die Kinder Europa und der EU sehr offen gegenüber standen. Jaden, 11 Jahre und Malte, 12 Jahre, beide Schüler der Klasse 6c an der Gesamtschule beschreiben ihre Teilnahme mit Begeisterung: „ Es hat uns sehr viel Spaß gemacht, gemeinsam Modelle wie z.B. eine Wasserkraftanlage, zu bauen. Wir haben gelernt, dass alles noch besser und friedlicher laufen könnte, wenn wir aufeinander zugehen, den anderen nicht unterschätzen und miteinander arbeiten.“

Zum Abschluss der Europawoche kam ein besonderer Ehrengast an die Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule: die Landtagsabgeordnete Eva-Maria Voigt-Küppers. Die SPD-Politikerin sagt von sich selber: „Für mich bedeutet Politik Verantwortung. Dass ich mich für andere Menschen einsetzen kann. Und das geht nur, wenn wir im Gespräch bleiben!“ Und ins Gespräch kam sie an der Gesamtschule Kohlscheid sehr schnell. Die Schülerinnen und Schüler wollten ihren Gast nicht nur zum Thema Europa zu Wort kommen lassen, sondern auch Persönliches erfahren. Von Fragen, wie „ Wie sind Sie Politikerin geworden?, Mögen Sie ihre Partei? Was machen Sie tagsüber? oder: Wollen Sie Bundeskanzlerin werden?“, stand Frau Voigt-Küppers Rede und Antwort und leitete dann zu der Europathematik über. „Es gibt viele Europaskeptiker und Menschen, die vor diesem großen Gebilde Angst haben. Unsere Aufgabe ist es diesen Raum erfahrbar zu machen, Ängste zu überwinden, Politik zu erklären, auf die Menschen zuzugehen und Entscheidungen transparent zu gestalten. Insbesondere auch junge Menschen sollen Politik erleben und erfahren, dass sie Alltag ist und Spaß machen kann. Europa ist die einzige Antwort auf die Probleme, die mit der Globalisierung  und Digitalisierung zusammen hängen. Solche Aktionen wie hier an der Gesamtschule Kohlscheid sind enorm wichtig, um Berührungsängste abzubauen oder gar nicht erst entstehen zu lassen.“

Schulleiterin Barbara Onkels: „Ich bin dankbar, dass im Kollegium so viele Menschen sind, die gemeinsam das Thema bearbeiten. Somit können wir Europa als Thema in der Schülerschaft erfahrbar machen. Ich selbst bin überzeugte Europäerin. Ich bin von Krefeld nach Aachen gekommen und habe 10 Jahre in Kerkrade gelebt. In dieser Zeit kannte ich auch noch Passkontrollen. Heute ist das Leben an der Grenze wesentlich freier geworden und die einheitliche Währung erleichtert vieles. Rein praktisch ist für mich Europa nicht mehr wegdenkbar. Bei allen aktuellen Diskussionen – wir alle müssen am großen Projekt „Europa“ mitarbeiten und seine Stärken stärken.“

Das „Wir-Gefühl“ stärken, verständnisvoll miteinander umgehen und das Tag für Tag – ein ambitioniertes Ziel, dem die Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule mit ihrem Engagement vorbildlich zuarbeitet.

15. Mai 2019