Thema: Im Wahlkreis

Im nordrhein-westfälischen Landtag vertrete ich vier Städte: Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath und Würselen. Der Wahlkreis Aachen III grenzt an die Stadt Aachen, an Eschweiler, die Kreise Düren und Heinsberg sowie an die Ostgrenze der Niederlande. Bis heute erinnern die Bergehalden in unserer Region an die frühere Steinkohleförderung. Seit mehreren Jahrzehnten ist der Strukturwandel eine zentrale Herausforderung vor Ort.

Wie überall im Rheinland gibt es in unserer Region ein sehr aktives Vereinsleben: Viele Vereine betätigen sich im Karneval, dem Schützenwesen oder pflegen das Maibrauchtum. Unzählige Majestäten werden in jedem Jahr ermittelt und gefeiert.
Dazu kommen zahlreiche Sportvereine – dominant ist dabei natürlich der Fußball. Auch im Vereinswesen ist spiegelt sich das Erbe des Bergbaus: Vogel- und Kaninchenzuchtvereine gehören ebenso dazu wie Knappenvereine, Bergmannschöre und starke Gewerkschaften.

Spatenstich für die L223

In Anwesenheit von Verkehrsminister Wüst hat gestern in Niederbardenberg der symbolische Spatenstich für die L223 stattgefunden. Der Bau soll am nächsten Dienstag am Schulzentrum Herzogenrath beginnen. Anschließend wird der Kreisverkehr an der K1 gebaut, dann das Stück zwischen Vier Jahreszeiten und Herzogenrath und schließlich zwischen Vier Jahreszeiten und Birk.

 

Die Landtagsabgeordnete Eva-Maria Voigt-Küppers kommentierte den Spatenstich: „Es ist noch viel zu tun, denn die Bürger sind meines Erachtens nicht hinreichend über die Details – und vor allem über die notwendigen Sperrungen informiert. Hier müssen Verkehrsminister Wüst und Straßen.NRW ihre Kommunikation wesentlich verbessern. Denn natürlich müssen alle Nutzer der Straße, ob sie nun mit dem Auto oder dem Bus unterwegs sind, frühzeitig über die Umleitungen informiert werden!

Spatenstich für die L223

Insgesamt begrüße ich das Vorhaben sehr. Fast 20 Jahre warten die Anwohner zwischen dem Schulzentrum Herzogenrath und dem Kreisverkehr Birk in Würselen nun auf Neubau und Verlegung der Straße. Durch den Bau der A44-Anschlussstelle Broichweiden hat es eine erhebliche Zunahme des Verkehrs gegeben und auf der schmalen Trasse haben sich mehrere schwere Unfälle ereignet. Bis zu 18.000 Fahrzeuge passieren heute die Häuser teils in nur wenigen Metern Entfernung.
Nachdem eine Klage vor dem Verwaltungsgericht Aachen abgewiesen wurde, kann der Landeshaushalt 2018 endlich Mittel für die Erneuerung der L223 bereitstellen.

 

Mich begleitet die L223 seit meiner ersten Wahl in den Landtag vor acht Jahren. Alfred Lange (im Bild der dritte von links) hat schon vor vielen Jahren eine Bürgerinitiative für den Neubau des besagten Straßenabschnitts gegründet und die Politik in den letzten Jahren immer wieder mit diesem Anliegen konfrontiert. Ich habe ihm und seinen Mitstreitern für dieses hartnäckige Engagement gedankt.“

16. Mai 2018

Michael Hübner: „Atomausstieg in Belgien: Dialog statt Monolog“

Eine SPD-Delegation mit Michael Hübner, stellvertretener Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW, der Aachener Bundestagsabgeordneten Ulla Schmidt, dem Aachener Landtagsabgeordneten Karl Schultheis sowie Michael Servos, dem Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Aachener Stadtrat, hat sich jetzt mit hochrangigen Vertretern der belgischen Region Wallonie getroffen, an der Spitze der wallonische Minister für Finanzen, Energie, Klima sowie Flughäfen, Jean-Luc Crucke. An dem Gespräch nahmen auch mit Vertreter des Stadtwerkeverbunds Trianel teil. Beherrschendes Thema waren die höchst umstrittenen belgischen Atommeiler Tihange und Doel. Dazu erklärt Michael Hübner:

 

Michael Hübner: „Atomausstieg in Belgien: Dialog statt Monolog“„Wir haben das Problem der Meiler Tihange und Doel ausführlich und intensiv diskutiert. Dabei wurde offen über die verschiedenen Interessen und Ziele gesprochen. Wir wollen zum Schutz der Menschen und der Umwelt in NRW eine möglichst rasche Abschaltung der beiden störanfälligen Atommeiler in Tihange und Doel. Belgien hat sich vorgenommen, 2025 aus der Atomkraft auszusteigen, also eben jene Kraftwerke endgültig abzuschalten. Aber dies wird nur gelingen, wenn alternative Stromquellen sicher, sauber und bezahlbar bereitgestellt werden.

 

Der wallonische Energieminister Crucke war in dem Gespräch eindeutig: Er ist Atomkraftgegner; und er will keinen Kohlestrom für seine Region. Die Vertreter des Stadtwerkeverbundes Trianel haben deutlich gemacht, welche Kompetenzen und Möglichkeiten sie als Verbund vieler kleinerer Energieunternehmen haben, um Belgien bei der Lösung ihrer Versorgungsfrage zu helfen – dies reicht von  hochprofessionellen Stromhandelsexperten, Projekterfahrung bei erneuerbaren Energien bis hin zu Stromlieferungen aus dem klimafreundlichen Gas- und Dampfkraftwerk von Trianel in Hamm.

 

Die drei Seiten haben vereinbart, unter Moderation des Aachener Landtagsabgeordneten Karl Schultheis den Austausch über mögliche Lösungen für die Neuaufstellung der belgischen Energieversorgung nach 2025 fortzusetzen.

 

Der Termin beweist: Dialog bringt mehr als Monolog. Ministerpräsident Armin Laschet hat den Belgiern Kohlestrom über die Presse angeboten, den diese gar nicht haben wollen. Wir hingegen machen keine einseitigen Ankündigungen, sondern arbeiten konstruktiv an Lösungen gemeinsam mit den belgischen Vertretern und der kommunalen Energiewirtschaft aus NRW.“

07. Mai 2018

„Heraus zum 1. Mai!“ – Tag der Arbeit 2018

„Heraus zum ersten Mai!“ – Der Tag der Arbeit stand in diesem Jahr unter dem Motto „Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit“.

"Heraus zum 1. Mai!" – Tag der Arbeit 2018

Fast ein Familienfest: Die Kundgebung des IG BCE-Regionalforums an der Alsdorfer Burg

Erste Station der Wahlkreistour von Eva-Maria Voigt-Küppers war das IG BCE-Regionalforum in Alsdorf, wo sich in diesem Jahr das Ende des Bergbaus zum 25. Mal jährt. In seiner Festrede erwähnte der ehemalige IG BCE-Bezirksleiter Detlef Loosz vor mehreren hundert Menschen unter anderem die Wichtigkeit der Pflege. Unter den Gästen war auch die Bundestagsabgeordnete Claudia Moll aus Eschweiler.

 

Der nächste Stopp war bei der IG BCE-Ortsgruppe Merkstein im Fördermaschinenhaus. Bereits seit acht Jahren – egal, ob im Wahlkampf oder nicht – ist dieser Besuch bei den Kolleginnen und Kollegen ein fester Bestandteil der Mai-Tour. Vorletzter Stopp war der Besuch der IG BCE-Ortsgruppe Herzogenrath-Würselen im AWO-Heim. Hier begrüßte Franz-Josef Küppers die Gäste.

"Heraus zum 1. Mai!" – Tag der Arbeit 2018

Grußwort bei der IG BCE-Ortsgruppe Merkstein

Letzter Stopp waren auch in diesem Jahr die Naturfreunde in Merkstein, an deren Veranstaltung wieder der hauseigene Chor und die Musikgruppe mitwirkten. Mit dem traditionellen Bergmannslied „Glück Auf“ endete die Tour durch den Nordkreis.

 

Begleitet wurde Voigt-Küppers auch in diesem Jahr von einer Gruppe Jusos.

 

01. Mai 2018

Maibäume können abgeholt werden

Maibäume können abgeholt werdenDie Städte Baesweiler und Herzogenrath weisen auf folgende Aktion hin: Auch in diesem Jahr werden am 30. April kostenlos junge Birken zur Verfügung gestellt und damit das Maibrauchtum unterstützt. Außerdem soll so verhindert werden, dass es zu wilden Abholzaktionen kommt.

 

In Baesweiler können die Bäume Montag ab 14:30 Uhr auf dem Friedhof Baesweiler, Eingang Aufbahrungshalle Schugansgasse, abgeholt werden.

In Herzogenrath stehen die Bäume zwischen 12 und 17 Uhr am städtischen Bauhof, Eygelshovener Str. 69a, zur Abholung bereit.

 

Es gilt jeweils: so lange der Vorrat reicht!

26. April 2018

Neue Telefonnumern im Wahlkreisbüro

Das Hans-Ferner-Haus im Alsdorfer Annapark, in dem der SPD-Unterbezirk und die SPD-Abgeordneten aus der Städteregion ihre Büros haben, wurde mit einer neuen Telefonanlage ausgestattet. Aus technischen Gründen war eine Mitnahme der bisherigen Rufnummern nicht möglich. Die neuen Nummern lauten wie folgt:

 

BüroRufnummer
Büro SPD-Unterbezirk in der Städteregion Aachen02404-903937-0
Wahlkreisbüro Martin Schulz MdB02404-903937-1
Wahlkreisbüro Claudia Moll MdB02404-903937-2
Wahlkreisbüro Arndt Kohn MdEP02404-903937-3
Wahlkreisbüro Eva-Maria Voigt-Küppers MdL02404-903937-4
Fax zentral02404-903937-5

 

 

Die Telefon- und Faxanschlüsse im Landtag bleiben erhalten.

 

 

26. Februar 2018