Thema: Inklusion

Inklusion wird oft als alleiniges Thema der Schulpolitik gesehen, aber es ist viel mehr: Inklusion bedeutet die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am kompletten gesellschaftlichen Leben. Sei es am Arbeitsplatz, im Vereinsleben oder in der Nachbarschaft.
Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention hat die Bundesrepublik Deutschland ihre Absicht erklärt, Menschen mit Behinderung eine vollständige Teilhabe in der Gesellschaft zu ermöglichen. Das ist ein gewaltiger Prozess, in dem leider oft nur die Defizite benannt, aber die Chancen ausgeblendet werden. Deshalb muss Inklusion in den Köpfen anfangen und mit und mit zur Selbstverständlichkeit werden!

Eva-Maria Voigt-Küppers besucht inklusiven Sportverein

_MG_4232Die Landtagsabgeordnete Eva-Maria Voigt-Küppers hat am 05. April 2016 in ihrem Wahlkreis den Sportverein BSG-Alsdorf 1959 e.V. besucht. Der Besuch fand anlässlich des internationalen Tag des Sports am 06. April, an dem an den Beginn der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit am 06. April 1896 in Athen erinnert wird.

Der BSG-Alsdorf 1959 e.V. ist ein inklusiver Sportverein, d.h. es nehmen sowohl Menschen mit als auch ohne Handicap am Training teil. Es werden u.a. die Sportarten Fußballtennis, Bosseln, Gymnastik, Schwimmen und Sitzball angeboten.

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06. April 2016

Schritt für Schritt zur Inklusion

Die Landesregierung hat das „Erste Allgemeine Gesetz zur Stärkung der sozialen Inklusion in Nordrhein-Westfalen“ (Inklusionsstärkungsgesetz als Entwurf vorgelegt. Damit wollen wir die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention auf Landes- und Kommunaler Ebene voranbringen. Ziel ist die schrittweise Schaffung inklusiver Lebensverhältnisse in unserem Land, um eine inklusive Gesellschaft zu ermöglichen.

Hier geht es zur Internetseite der SPD-Landtagsfraktion, die dazu mehrere Dokumente bereitgestellt hat.

17. Januar 2016

Landtagstalk „Auf dem Weg zur Inklusion in NRW – Das Inklusionsstärkungsgesetz“

Die Landesregierung hat das „Erste allgemeine Gesetz zur Stärkung der Sozialen Inklusion in Nordrhein-Westfalen“ (Inklusionsstärkungsgesetz) als Entwurf vorgelegt. Dieser wird nun im nordrhein-westfälischen Landtag weiter beraten und debattiert.

UnbenanntMit dem Gesetz sollen die Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in Nordrhein-Westfalenumgesetzt werden. Ziel ist die schrittweise Schaffung inklusiver Lebensverhältnisse in unserem Land, um eine inklusive Gesellschaft zu ermöglichen. Für die Menschen mit Behinderungen geht es dabei um eine vollständige, wirksame und gleichberechtigte Teilhabe am Alltag. Das Inklusionsstärkungsgesetz soll die Menschen zudem vor Diskriminierung und Benachteiligung schutzen.

Im Zuge des parlamentarischen Beratungsprozesses würden wir uns daher sehr freuen, Sie am 19. Januar 2016 in Düsseldorf begrüßen zu können. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir den Gesetzentwurf in einem intensiven fachlichen und inhaltlichen Austausch diskutieren. Ihre Gedanken, Ihre Vorschläge und Hinweise sind wertvolle Hilfen bei der weiteren Bearbeitung des vorliegenden Entwurfes.

Informationen zur Anmeldung finden Sie auf den Seiten der SPD-Landtagsfraktion

16. Dezember 2015

„NRW ist gut aufgestellt bei der Teilhabe für Menschen mit Behinderung“

Heute ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung. „NRW ist im bundesweiten Vergleich Spitzenreiter einer guten Politik für Menschen mit Behinderungen. Wir können selbstbewusst auf das schauen, was wir bislang für die Menschen mit Behinderungen erreicht haben“, bilanziert Josef Neumann, Inklusionsbeauftragter der SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag.

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Josef Neumann, Inklusionsbeauftragter der SPD-Landtagsfraktion

„Mehr als die Hälfte der Menschen mit Behinderung in NRW, die wohnbezogene Hilfen benötigen, leben mittlerweile im Bereich des selbständigen, ambulanten Wohnens. Ende 2014 konnten mehr als 57.000 Menschen auf ein ambulantes Wohnangebot vertrauen, stationär lebten gut 43.000. Im bundesweiten Vergleich ist NRW damit führend. Für die Menschen ist das Leben in der eigenen Wohnung von zentraler Bedeutung, sie können ihren Alltag dadurch selbstbestimmter und eigenständiger gestalten.

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03. Dezember 2015

Inklusion in der beruflichen Bildung: Diskussion in Dortmund

In dieser Woche folgte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD in NRW Eva-Maria Voigt-Küppers einer Einladung nach Dortmund. Unter dem Titel „Inklusion in der Beruflichen Bildung – Handschrift Dortmund“ hatte die Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) in der SPD zu einer Diskussionsveranstaltung eingeladen.

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Beeindruckende Kulisse: Das Dortmunder U

Politische Bemühungen zur Durchsetzung der Inklusion, so der Aufschlag der AfB, dürften sich nicht auf die schulische Ebene beschränken. Auch an den weiterführenden Berufskollegs sollen Schüler mit einer Benachteiligung jeglicher Art die Möglichkeit erhalten, all die vielfältigen Bildungsangebote in NRW wahrzunehmen.

Im Zentrum für Kunst und Kreativität des Dortmunder U fanden aufschlussreiche Gesprächsrunden statt. Zu den Vertretern aus Bildung und Politik gesellten sich Fachleute von der Schulaufsicht, Schulträgerschaft und einzelnen Berufskollegs. Nicht zu vergessen sind die eingeladenen Experten der verschiedenen Kammern und der Agentur für Arbeit.

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27. November 2015