Thema: Inklusion

Inklusion wird oft als alleiniges Thema der Schulpolitik gesehen, aber es ist viel mehr: Inklusion bedeutet die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am kompletten gesellschaftlichen Leben. Sei es am Arbeitsplatz, im Vereinsleben oder in der Nachbarschaft.
Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention hat die Bundesrepublik Deutschland ihre Absicht erklärt, Menschen mit Behinderung eine vollständige Teilhabe in der Gesellschaft zu ermöglichen. Das ist ein gewaltiger Prozess, in dem leider oft nur die Defizite benannt, aber die Chancen ausgeblendet werden. Deshalb muss Inklusion in den Köpfen anfangen und mit und mit zur Selbstverständlichkeit werden!

Eva-Maria Voigt-Küppers: „Inklusion ist ein Menschenrecht!“

InklusionDer 3. Dezember ist der internationale Tag der Inklusion. Wörtlich übersetzt: Zugehörigkeit. Es ist also das Gegenteil von Ausgrenzung und bedeutet die gleichberechtigte Teilnahme von Menschen mit und ohne Behinderung am normalen Alltagsleben.

„In NRW nehmen wir diese Verantwortung wahr. Wir bringen aktiv eine inklusionsorientierte Gleichstellungstellungspolitik für Menschen mit Behinderungen voran“, erklärt Eva-Maria Voigt-Küppers.
„Dazu haben wir einen eigenen Aktionsplan ‚Eine Gesellschaft für Alle – NRW inklusiv‘ initiiert, der nun Schritt für Schritt umgesetzt wird. Allein in NRW leben 2,7 Millionen gehandicapte Menschen, davon 1,7 Millionen mit Schwerbehinderung.

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03. Dezember 2014

Nordkreis erhält über 263.000 Euro vom Land zur Förderung der schulischen Inklusion

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Foto: © Bernd Schälte/ Landtag NRW

Die Landesregierung setzt ihren kommunalfreundlichen Kurz fort und lässt die Städte und Gemeinden auch bei der wichtigen Aufgabe der Integration behinderter Menschen nicht im Stich. Nun wurden die Summen veröffentlicht, mit denen die Kommunen bei der Inklusion unterstützt werden. So erhält der Nordkreis erhält von der Landesregierung über 263.000 Euro.

Dazu erklärt Eva-Maria Voigt-Küppers, stellvertretende Fraktionsvorsitzende für Schule und Weiterbildung: „Mit dem im Landtag verabschiedeten Gesetz zur Förderung kommunaler Aufwendungen für die schulische Inklusion hatten sich Land und Kommunale Spitzenverbände auf ein Finanzierungsmodell für den gemeinsamen Unterricht behinderter und nichtbehinderter Kinder geeinigt.
Dafür stellt das Land den nordrhein-westfälischen Kommunen für die nächsten fünf Jahre insgesamt 175 Millionen Euro zur Verfügung. Nach den jetzt vorliegenden Informationen aus dem zuständigen Ministerium profitieren Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath und Würselen dabei mit fast 225.000 Euro für bauliche Investitionen und über 35.000 Euro für Personalkosten. Das Geld ist insbesondere für die Bereitstellung von Integrationshelfern.
Die erstmalige Auszahlung erfolgt spätestens zum Februar 2015.“

Für die vier Nordkreis-Kommunen bedeutet das im Einzelnen, dass Alsdorf etwa 85.000 Euro erhält, Baesweiler 44.500 Euro, Herzogenrath 74.500 Euro und schließlich Würselen 59.000 Euro. „Eine gute Nachricht in dieser wichtigen Angelegenheit“, kommentiert Voigt-Küppers.

26. September 2014

Das Land steht zur Finanzierung der schulischen Inklusion ab August

Ein weiterer Schritt zur Inklusion  © Boris Zerwann - Fotolia

Ein weiterer Schritt zur Inklusion
© Boris Zerwann – Fotolia

Lange war die Finanzierung der schulischen Inklusion in Nordrhein-Westfalen ganz oben auf der Diskussionsskala. Land und Kommunen haben sich jetzt auf ein Finanzierungsmodell geeinigt. „Die Schulen können sich auf die Landeszuschüsse ab August verlassen. Das haben wir heute im Landtag beschlossen“, sagt Eva-Maria Voigt-Küppers, Bildungspolitikerin und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag Nordrhein-Westfalen.

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04. Juli 2014

„Ein sehr gutes Signal für die inklusive Schule und die Kinder“

„Ein sehr gutes Signal für die inklusive Schule und die Kinder“

Inklusion gemeinsam gestalten © Gerhard Seybert – Fotolia.com

„Die langen Verhandlungen sind zu einem sehr guten Ende gekommen“, kommentiert Eva-Maria Voigt-Küppers aus Würselen, die Einigung der Kommunen mit der nordrhein-westfälischen Landesregierung über die Kostenverteilung des gemeinsamen Unterrichts von Kindern mit und ohne Behinderung. Nach zwanzig Gesprächsrunden hat am Donnerstag mit dem Städte- und Gemeindebund nach dem Städtetag und dem Landkreistag auch der dritte kommunale Spitzenverband zugestimmt und die Vereinbarung unterschrieben.

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10. April 2014

„Inklusion wichtiges Zukunftsthema für Kultusministerkonferenz 2014“

„Inklusion wichtiges Zukunftsthema für Kultusministerkonferenz 2014“Nordrhein-Westfalens Schulministerin Sylvia Löhrmann hat im Januar die Präsidentschaft der Kultusministerkonferenz der Länder übernommen.
„Wir gratulieren der ersten grünen Politikerin in diesem Amt. Zugleich setzen wir unsere Hoffnung auf Sylvia Löhrmann: Mit ihr an der Spitze müssen wir den Bund immer wieder daran erinnern, dass eine angemessene finanzielle Ausstattung bei Kultur, Bildung und Wissenschaft eine gesamtstaatliche Verantwortung ist“, sagt Eva-Maria Voigt-Küppers, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag.

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15. Januar 2014