Thema: Inklusion

Inklusion wird oft als alleiniges Thema der Schulpolitik gesehen, aber es ist viel mehr: Inklusion bedeutet die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am kompletten gesellschaftlichen Leben. Sei es am Arbeitsplatz, im Vereinsleben oder in der Nachbarschaft.
Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention hat die Bundesrepublik Deutschland ihre Absicht erklärt, Menschen mit Behinderung eine vollständige Teilhabe in der Gesellschaft zu ermöglichen. Das ist ein gewaltiger Prozess, in dem leider oft nur die Defizite benannt, aber die Chancen ausgeblendet werden. Deshalb muss Inklusion in den Köpfen anfangen und mit und mit zur Selbstverständlichkeit werden!

Positives Signal für Inklusion

Positives Signal für InklusionDer Lehrerverband Bildung und Erziehung stellt seine Umfrageergebnisse zur Inklusion in Schulen vor. In der infratest-Studie wurden Menschen nach ihrer Meinung zum gemeinsamen Lernen von behinderten und nicht-behinderten Kindern befragt. Dazu erklärt Eva-Maria Voigt-Küppers, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion in NRW:

„Von der Studie geht zunächst einmal ein sehr positives Signal aus: Inklusion wird von den meisten Bürgerinnen und Bürgern begrüßt. Sicherlich gibt es nach wie vor Skepsis. Dieser wollen wir mit Überzeugung und guter Arbeit entgegentreten. Wir suchen das Gespräch mit den Betroffenen und nehmen ihre Bedenken ernst. Die Zeit, bis das neue Gesetz zum nächsten Schuljahr in Kraft tritt, werden wir nutzen, um gute Rahmenbedingungen zu schaffen.

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27. November 2013

Mindestgrößenverordnung für Förderschulen: Landesregierung richtet sich nur nach Elternwillen

Mindestgrößenverordnung für Förderschulen: Landesregierung richtet sich nur nach ElternwillenDie neue Verordnung zu den Mindestgrößen von Förderschulen kommentiert Eva-Maria Voigt-Küppers, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion in NRW:

„Wir sind mit der schulischen Inklusion auf einem sehr guten Weg in NRW. Dennoch bleibt noch viel zu tun, um die UN-Behindertenrechtskonvention komplett umsetzen. Der Rechtsanspruch auf Gemeinsamen Unterricht für alle Kinder mit und ohne Behinderung führt unweigerlich zu Veränderungen im Bereich der Förderschulen. Es wird aufgrund der sinkenden Schülerzahlen zu Schließungen kommen. Viele Eltern entscheiden sich schon seit Jahren für den Gemeinsamen Unterricht. Tendenz steigend. Dem trägt die Landesregierung mit der veränderten Mindestgrößen-Verordnung jetzt Rechnung.

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15. November 2013

Jetzt kann Inklusion der Normalfall werden

Jetzt kann Inklusion der Normalfall werden

Inklusion gemeinsam gestalten © Gerhard Seybert – Fotolia.com

„Das ist ein großer Schritt in Richtung inklusive Gesellschaft“, kommentiert Eva-Maria Voigt-Küppers, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion in NRW, die Verabschiedung des 9. Schulrechtsänderungsgesetzes.

„Inklusion ist ein Menschenrecht, das nun auch in unseren Schulen gelebt werden kann. Wir haben mit dem neuen Gesetz die notwendigen Spielräume und Möglichkeiten geschaffen, dass alle Kinder mit und ohne Handicap ihre Fähigkeiten, Neigungen und Talente frei entfalten können. Die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen fordert von uns, für eine Schule zu sorgen, die allen Kindern und Jugendlichen gleiche Bildungschancen eröffnet, ungeachtet ihrer individuellen Voraussetzungen oder ihrer aktuellen Lebenslagen.

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16. Oktober 2013

“Inklusion ist ein Prozess, aber auch ein Ziel”

“Inklusion ist ein Prozess, aber auch ein Ziel”Kann gemeinsamer Unterricht gelingen? Wie muss das Schulsystem reformiert werden, damit Inklusion erfolgreich ist? Um diese grundlegenden Fragen drehte sich das WDR 5 Funkhausgespräch am 10. Oktober mit Randi Crott.

Die geladenen Gäste an diesem Abend waren Eva-Maria Voigt-Küppers,  stellv. Fraktionsvorsitzende der SPD im Landtag NRW, Eva-Maria Thomas vom Elternverein Mittendrin e.V. und Prof. Dr. Rainer Winkel, Erziehungswissenschaftler an der Berliner Universität der Künste. „Der Inklusion ist ein Prozess, aber auch ein Ziel. Inklusion ist eine große Aufgabe, die wir weiterhin sorgfältig und verantwortungsbewußt mit den Eltern, den Schulen und den Kommunen schrittweise umsetzen werden“, sagt Eva-Maria Voigt-Küppers.

Das Funkhausgespräch in gesamter Länge

14. Oktober 2013

Debatte um Inklusion: Keine Parteipolitik auf den Rücken von Betroffenen

Debatte um Inklusion: Keine Parteipolitik auf den Rücken von BetroffenenAnlässlich des Antrags der Fraktion der CDU, Drucksache 16/4009: „Landesregierung verweigert sich zu Lasten der Kinder und Betroffenen“, erklärt Eva-Maria Voigt-Küppers, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion:

„Die SPD im Düsseldorfer Landtag NRW bleibt bei ihrer Position, den Inklusionsprozess auch weiterhin schrittweise, sorgfältig und verantwortungsbewusst mit den Eltern, den Schulen und den Kommunen  umzusetzen. Damit allen Kindern in Nordrhein-Westfalen eine gleichberechtigte Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zukommt, wird sie einen gesetzlichen Rahmen schaffen und den Betroffenen Sicherheit  geben.“

Rede von Eva-Maria Voigt-Küppers

26. September 2013