Thema: Bauprojekt L223

Fast 20 Jahre warten die Anwohner der L223 zwischen dem Herzogenrather Schulzentrum und dem Kreisverkehr Birk in Würselen nun auf Neubau und Verlegung der Straße. Durch den Bau der A44-Anschlussstelle Broichweiden hat es eine erhebliche Zunahme der Verkehrsströme gegeben. Auf der schmalen Trasse haben sich mehrere schwere Unfälle ereignet. Bis zu 18.000 Fahrzeuge passieren heute die Häuser der Anwohner in Herzogenrath-Niederbardenberg in nur wenigen Metern Entfernung.

Nachdem eine Klage vor dem Verwaltungsgericht Aachen abgewiesen wurde, stellt der Landeshaushalt 2018 erstmals Mittel für den Bau der L223n bereit. Baubeginn soll im Sommer sein.

Hier finden Sie einen Übersichtsplan.

Hier informiert der Landesbetrieb Straßen.NRW über aktuelle Entwicklungen.

SPD-Landtagsabgeordnete Voigt-Küppers begrüßt Pläne des Landesverkehrsministers

Die Landtagsabgeordnete Eva-Maria Voigt-Küppers begrüßt die Rangfolge in der Planung von Bundes- und Landesstraßenbauprojekten, die Landesverkehrsminister Harry Voigtsberger heute im Verkehrsausschuss des Landtages vorstellte: „Die erstmals öffentlich vorgestellten Priorisierungslisten bringt Wahrheit in den Straßenbau. Im Nordkreis herrscht nun endlich mehr Klarheit: In Baesweiler wird am Neubau der Ortsumgehung L 50 in Setterich weiterhin unter höchster Priorität festgehalten. Auch in Herzogenrath bleibt die Dringlichkeit der Verlegung der L 223 weiterhin im Landesstraßenbedarfsplan bestehen. Mit diesen beiden Teilerfolgen bin ich sehr zufrieden“, so die SPD-Abgeordnete.

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22. September 2011

Niederbardenbergs Bürger können aufatmen

Niederbardenbergs Bürger können aufatmen

Auf der Bürgerversammlung vergangenen Montag kamen die betroffenen Anwohner mit der Landtagsabgeordneten Eva-Maria Voigt-Küppers und Bürgermeister von den Driesch ins Gespräch.

Für die Bürgerinnen und Bürger Niederbardenbergs ist es seit langem eine gute Nachricht. Die heute durch den Verkehrsminister Voigtsberger veröffentliche Priorisierungsliste des Landesstraßenbedarfsplans führt die L 223 weiter mit der Priorisierungsstufe 1, also unter hoher Dringlichkeit. Verkehrspolitikerin Eva-Maria Voigt-Küppers, SPD, hatte bereits im Sommer 2010 nach ihrem Amtsantritt das Projekt von Hans Vorpeil übernommen und sich im Ausschuss dafür einsetzt, dass eine Verlegung der L 223 so schnell wie möglich realisiert wird. Ende 2011 wird der Planfeststellungsbeschluss voraussichtlich beendet sein und es kann mit dem Bau begonnen werden.

Dass alle betroffenen Menschen auf diese positive Nachricht aus Düsseldorf lange gewartet haben, zeigt die Bürgerversammlung vergangen Montag. Dort setzten sie nach fast zwanzigjähriger Bemühung ein deutliches Zeichen, dass es für sie um weit mehr als eine gelegentliche Ruhestörung geht. Ihr ernstes Anliegen hatte zuweilen auch gesundheitliche Auswirkungen.

Die Entwicklung reicht bis ins Jahr 1983, wo Bürgerinnen und Bürger aufgrund zunehmender Unfälle drauf drängten, Leitplanken und Geschwindigkeitsbegrenzungen zu errichten. Im Jahr 1993 wurde die Lärmbelästigung thematisiert, damals befuhren bereits knapp 12.000 Fahrzeuge täglich die L 223. Jahrelang wurde das Projekt von führenden Politikern der Region unterstützt. Hans Vorpeil, SPD, hatte das Projekt 2004 weiter vorangetrieben. Auch Christoph von den Driesch, CDU, setzte sich als Befürworter bereits als technischer Beigeordneter und heute als Bürgermeister stetig für eine Verlegung der Landstraße ein. Ein Dossier aus dem Jahr 2005 bestätigt der Verlegung zudem eine Umweltverträglichkeit und zeichnet bereits eine Grobstruktur, wie die neue Trasse ausgestaltet werden könnte.

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22. September 2011