Thema: Schule und Bildung

Seit mehr als 40 Jahren ist Bildung mein Herzensthema. Denn Teilhabe und Selbstbestimmung in unserem Leben wird dadurch bestimmt, welche Bildung wir erfahren.

2012 wurde ich in den Vorstand der SPD-Fraktion gewählt und habe im Bereich Schule und Weiterbildung seitdem meinen Arbeitsschwerpunkt. Im zuständigen Ausschuss beraten wir aktuelle Themen der Bildungspolitik, wir führen Expertenanhörungen durch und bereiten Gesetze vor. Als Bildungspolitikerin besuche ich Schulen in ganz NRW, tausche mich regelmäßig mit Eltern, Lehrern und Schülern aus und stecke meine ganze Kraft in dieses Thema.

Ankündigung: Fachgespräch „Bildung und Erziehung“

fachgespraechDem Zusammenspiel aus Bildung und Erziehung kommt im 21. Jahrhundert eine wegweisende Rolle zu. Was sind dabei die Bildungsaufgaben der Schule, der Bildungssauftrag der Lehrerinnen und Lehrer und schließlich die Rolle der Eltern? Sicher ist, dass die Gesellschaft an Erziehung und Bildung  andere Erwartungen stellt. Die Gewichtung befindet sich in einem Veränderungsprozess, weshalb wir in unserer Regierungszeit den Ganztag kontinuierlich gestärkt haben und mit dem Ausbau des längeren gemeinsamen Lernens dem sozialdemokratischen Ziel, für mehr Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit einzustehen, näher gekommen sind. Mit der Novellierung des Lehrerausbildungsgesetzes haben wir an der gleichlangen Ausbildung der Lehrerbildung festgehalten. Damit unterstreichen wir die Professionalität der Ausbildung und die Gleichstellung aller Lebensabschnitte im Erziehungs- und Bildungsprozess.
Wir wollen mit Ihnen Bilanz ziehen und unseren Leitgedanken zu einer guten Schule vorstellen, die Rolle der Eltern und der Lehrkräfte herausstellen und mit Ihnen über Zukunftsfragen auf dem Weg zur besten Bildung in NRW diskutieren. Hierzu lädt Sie der Arbeitskreis Schule und Weiterbildung der SPD-Fraktion im Landtag NRW herzlich zum Fachgespräch ein. Mit Blick auf die 17. Legislaturperiode setzen wir unseren intensiven Dialog mit den Fachverbänden fort und freuen uns auf eine interessante und ergebnisoffene Diskussion.

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28. September 2016

Hightec im Rheinland: Lucas-Nülle GmbH

In Kerpen ist die Lucas-Nülle GmbH ansässig. Das mittelständische Unternehmen entwickelt und vertreibt seit 1973 Produkte für die technische Aus- und Fortbildung. Das Spektrum geht dabei von Lernsoftware – im Testlauf ist derzeit eine Art interaktives Lehrbuch namens VOCANTO – bis hin zu hochflexiblen modularen Hardwaresystemen. Unterhalten wird auch ein eigenes Trainingszentrum, das jährlich von 2.700 Personen besucht wird.

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Christoph Müssener, Eva-Maria Voigt-Küppers, Rolf Lucas-Nülle und Gabriele Hammelrath vor einem Lernmodul

Aufgrund des weltweiten Einsatzes der Technik und der jahrzehntelangen Erfahrung sind die üblichen Kinderkrankheiten längst überwunden und die Firma weltweit Marktführer auf dem Gebiet. Dabei sieht man sich nicht nur als technischer Ausstatter, sondern ist an der Planung und am Bau von technischen Schulen von Anfang an beteiligt. Berichtet wurde etwa von der jüngsten Einweihung eines Trainingslabors in Nigeria. Besucher aus der ganzen Welt geben sich in Kerpen fast täglich die Klinke in die Hand.

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Unsichtbare Technik: Ein teilweise aufgeschnittenes Auto legt den Blick frei

Die Landtagsabgeordneten Eva-Maria Voigt-Küppers aus der Städteregion und Gabriele Hammelrath aus Köln besuchten das Unternehmen gemeinsam mit dem langjährigen Bundestagsabgeordneten und späteren Landrat Klaus Lennartz.
Im Gespräch mit Unternehmensgründer Rolf Lucas-Nülle und Geschäftsführer Christoph Müssener gelang es, mögliche Schnittmengen herauszustellen. Denn das Gebot der Stunde heißt Digitalisierung. Sie soll nicht nur Einzug halten in die Arbeitswelt, sondern muss auch fester Bestandteil von Aus- und Weiterbildung sein.
Die vielen Erkenntnisse aus der Praxis wollen die beiden Bildungspolitikerinnen mit nach Düsseldorf nehmen. Eva Voigt-Küppers sagte abschließend: „Deutschlands einziger Rohstoff und sein größter Exportschlager ist Wissen. Auch durch technische Innovationen wird Bildung zukunftsfähig. In diesem Bereich ist Lucas-Nülle ein Vorreiter.“

03. September 2016

Bestnoten für die Ausstattung der Gesamtschule in Kohlscheid

Quelle: Stadt Herzogenrath

Das freut ganz besonders die Stadt Herzogenrath als Schulträger: für die Ausstattung der Gesamtschule in Kohlscheid gab es beste Bewertungen in dem aktuellen Qualitätsbericht der Bezirksregierung Köln.

Die Gesamtschule öffnete zum Schuljahr 2012/2013 erstmals ihre Pforten und zog mit in die Räumlichkeiten der mittlerweile auslaufenden Schulen (Erich-Kästner-Schule und Realschule) ein. Fast 550 Schülerinnen und Schüler besuchen derzeit die Gesamtschule, die einen besonderen Schwerpunkt auf die Stärkung der sogenannten „MINT-Fächer“ – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik“ legt, um das Interesse von Kindern und Jugendlichen für mathematische Fragestellungen und naturwissenschaftliche Phänomene zu wecken.

Bürgermeister von den Driesch, Landtagsabgeordnete Voigt-Küppers, Landtagspräsidentin Gödecke und Schulleiterin Onkel (Archivbild).

Freuen sich über die ausgezeichente Ausstattung und die gute Arbeit an der Gesamtschule Kohlscheid: Bürgermeister von den Driesch, Landtagsabgeordnete Voigt-Küppers, Landtagspräsidentin Gödecke und Schulleiterin Onkel (Archivbild).

Mit dem Schulgesetz vom 27. Juni 2006 wurde die Qualitätsanalyse NRW als Instrument zur Sicherung und Entwicklung der Qualität von Schulen in Nordrhein-Westfalen landesweit eingeführt. Die Analyse entspricht dem Anliegen, alle Schulen in Nordrhein-Westfalen in ihrer Eigenverantwortung zu stärken, detaillierte Informationen als Planungsgrundlage bereitzustellen und damit nachhaltige Impulse zur Weiterentwicklung zu geben.
Eine solche Analyse wurde im Schuljahr 2015/2016 von den Qualitätsprüfern der Bezirksregierung Köln an der städtischen Gesamtschule in Kohlscheid durchgeführt. Dabei wurde die Systemqualität der Schule bewertet. Die vorliegenden Informationen zeigen die bestehenden Stärken und Handlungsfelder der Schule auf. Der Bericht dient als Grundlage zur Erstellung eines Maßnahmenplanes und dazu mit der zuständigen Schulaufsicht Zielvereinbarungen zu schließen.

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01. September 2016

Lehrernachwuchs gefragt – aktuell gute Chancen auf Einstellung“

Zur heutigen Schuljahresauftakt-Pressekonferenz von Schulministerin Sylvia Löhrmann erklärt Eva-Maria Voigt-Küppers, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende im nordrhein-westfälischen Landtag:

6016-1107„Zum Start ins neue Schuljahr gibt es eine ganze Reihe von positiven Nachrichten, auch wenn sich die rot-grüne Regierungskoalition noch mit einigen Baustellen in unserem Schulsystem beschäftigen muss. Entgegen bisheriger Prognosen haben wir einen Zuwachs bei den Schülerinnen- und Schülerzahlen.
Zudem sind aktuell die Chancen für Junglehrerinnen und -lehrer besonders gut: 2011 wurden die Einstellungsmöglichkeiten ins Referendariat auf 9.000 Stellen aufgestockt und das macht sich heute bezahlt. Bis jetzt waren etwa 8.800 Stellen zu besetzten, davon sind bereits 6.852 Verfahren abgeschlossen, 880 kurz vor dem Abschluss. Derzeit sind noch rund 1000 Stellen offen, dies wird sich in den kommenden Wochen sicher noch ändern. Die meisten Einstellungen erfolgten an Grundschulen. Junge Lehrerinnen und Lehrer werden insgesamt in den nächsten zwei bis drei Jahren gute Chancen auf Einstellung haben.“

Das Gymnasium ist die für Schülerinnen und Schüler interessanteste Schulform, über 40 Prozent eines Altersjahrgangs wechseln nach der Grundschule auf das Gymnasium.
Aber auch die Schulen des längeren gemeinsamen Lernens erfreuen sich mehr und mehr großer Beliebtheit. Die Gesamtschule steht beim Übertritt von der Primar- zur Sekundarstufe mit über 26 Prozent auf Platz zwei.

„Schulen des längeren gemeinsamen Lernens sind bei Eltern und Schülerinnen und Schülern sehr beliebt. Im kommenden Schuljahr werden dreizehn neue Gesamtschulen an den Start gehen und auch die Zahl der Sekundarschulen wächst um fünf an. Seit dem Schuljahr 2010/2011 hat sich die Zahl der Schulen damit von 234 auf 457 mehr als verdoppelt.

Damit haben wir unser Ziel, bis zum Ende der Legislaturperiode 200 neue Schulen des längeren gemeinsamen Lernens zu errichten, weit überschritten.
Das zeigt uns deutlich: Mit dem längeren gemeinsamen Lernen sind wir auf einem guten Kurs für NRW.“

19. August 2016

Landesregierung bringt Investitionsprogramm für Schulen auf den Weg

In Düsseldorf hat Ministerpräsidentin Hannelore Kraft heute ein Milliarden-Investitionsprogramm für Schulen angekündigt. Im Mittelpunkt stehen dabei Sanierung, Modernisierung und Erweiterung von Schulgebäuden. 

SPD03 064 Kopie„Das Investitionsprogramm der Landesregierung ist ein gutes Signal für die Kommunen in Nordrhein-Westfalen“, kommentiert die Landtagsabgeordnete Eva-Maria Voigt-Küppers diese Nachricht.

„In den kommenden vier Jahren werden insgesamt zwei Milliarden Euro bereitgestellt, um Schulen zu sanieren und optimal auszustatten. Auch den vier Städten des Nordkreises, Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath und Würselen, bietet das Programm große Chancen.
Äußere Schulangelegenheiten sind Aufgabe des Schulträgers. Die finanzielle Not vieler Kommunen hat zu einem Investitionsstau bei den Schulgebäuden geführt, dem durch die Unterstützung des Landes endlich begegnet werden kann. In der nächsten Zeit geht es darum, dass sich die Städte und Gemeinden mit Projekten und Konzepten auf den Programmstart vorbereiten.“

Zum Hintergrund:
Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hat das Programm „Gute Schule 2020“ vorgestellt. Es sieht für die kommenden vier Jahre jeweils 500 Millionen Euro vor, die von der NRW.Bank zinsfrei zur Verfügung gestellt werden. Die Tilgungszahlungen wird das Land übernehmen. Die konkreten Konditionen für das Programm werden in der Sommerpause erarbeitet.
Mit dem Geld können die Kommunen ihre Schulen renovieren, beispielsweise neue Fenster oder Sanitäranlagen einbauen oder auch die Klassenzimmer mit WLAN ausstatten.

06. Juli 2016