Thema: SPD

Claudia Moll soll in den Bundestag

Am vergangenen Wochenende hat der SPD-Unterbezirk in der Städteregion Aachen auf seiner Kreiswahlkonferenz die Kandidatin für den Bundestagswahlkreis 88 nominiert. Nach spannenden Wochen, in denen sich zwei Kandidatinnen und ein Kandidat der Parteibasis vorgestellt und miteinander diskutiert haben, konnte schließlich Claudia Moll die meisten Stimmen auf sich vereinen. Die 47-jährige Altenpflegerin ist seit 1998 Mitglied der SPD und Ratsfrau ihrer Heimatstadt Eschweiler.

mollZwei weitere Kandidaten hatten der Partei zur Auswahl gestanden: Janine Köster aus Roetgen und Markus Conrads aus Alsdorf, die sich mit Claudia Moll über mehrere Wochen hinweg einen fairen Wettbewerb geliefert hatten. Gemeinsam hatten sie sich den Gliederungen der Partei vorgestellt und miteinander diskutiert. Mehrheitlich entschied die Kreiswahlkonferenz schließlich zugunsten von Claudia Moll. Von einem „Lehrstück für Demokratie“ spricht Jutta Geese in ihrem Kommentar für die AZ/ AN über den innerparteilichen Wettbewerb.
Schon im Vorfeld hatte Eva Voigt-Küppers ihre volle Unterstützung zugesagt, egal wer gewinne. „Claudia Moll verkörpert unsere Partei“, sagte Voigt-Küppers, „sie hat Erfahrung und sie spricht die Sprache der Menschen. Wir haben eine gute Entscheidung getroffen!“

Die nächste Bundestagswahl wird im Herbst 2017 stattfinden. Dem Wahlkreis gehören die neun regionsangehörigen Kommunen an: Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler, Herzogenrath, Monschau, Roetgen, Simmerath, Stolberg und Würselen.

31. Oktober 2016

„Wir geben den Kindern mehr Zeit zum Leben und zum Lernen“

Zur heutigen Sitzung des Runden Tisches zum Thema Gymnasiale Schulzeitverkürzung erklären Eva-Maria Voigt-Küppers, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag NRW, und Marc Herter, Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion:

Eva-Maria Voigt-Küppers: „Der Runde Tisch zur gymnasialen Schulzeitverkürzung hat gute Dienste geleistet. Gemeinsam mit allen beteiligten Gruppen haben wir Empfehlungen zur Verbesserung des gymnasialen Bildungsgangs erarbeitet, diese parlamentarisch beschlossen und in die Schulen gebracht. Dies war ein wichtiger Schritt, nur so konnten Reformen begonnen werden und für die Schülerinnen und Schüler, sowie die Lehrerinnen und Lehrer Entlastung geschaffen werden, ohne das System ganz umzubauen.“

Marc Herter: „Wir als SPD haben ein klares Ziel: Wir wollen die Kinder entlasten und ihnen zu mehr Zeit für Leben und Lernen verhelfen. Die Sekundarstufe I hat danach am Gymnasium wieder sechs Jahre. Auch der mittlere Abschluss am Gymnasium und ein Wechsel von einer Schulform zur anderen sind dann wieder ohne Probleme möglich. Wie es nach Klasse 10 weitergeht, entscheiden Schüler und Eltern zukünftig selbst: G8 bleibt mit einer auf zwei Jahre verkürzten Oberstufe an jedem Gymnasium möglich, ebenso kann durch ein Orientierungsjahr eine individuelle Verlängerung auf G9 erfolgen. Diese Punkte haben wir in unserem Modell G8flexi aufgenommen und bauen damit auf den Ergebnissen des Runden Tisches auf. Es ist bedauerlich, dass die CDU-Fraktion sich nun aus diesem konsensualen Prozess herauszieht. Aber hier gab es wohl die Einsicht: Wer kein eigenes Konzept hat, kann auch nicht mitreden. Doch ist das respektlos. Die Schüler, Eltern und Lehrer haben ein Anrecht darauf, zu erfahren, welche Lösungen die Parteien anbieten.“

25. Oktober 2016

Bereit für die Landtagswahl 2017

Der SPD-Unterbezirk in der Städteregion Aachen hat am vergangenen Freitag seine Kreiswahlkonferenz abgehalten und ist dem einstimmigen Vorschlag des UB-Vorstands gefolgt, die beiden Landtagsabgeordneten Eva-Maria Voigt-Küppers und Stefan Kämmerling erneut in die Kandidatur zu schicken.

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Stefan Kämmerling MdL, Kandidat für den Südkreis; UB-Vorsitzender Martin Peters; Eva Voigt-Küppers MdL, Kandidatin für den Nordkreis

Eva-Maria Voigt-Küppers, die dem Landtag seit 2010 angehört und sowohl 2010 als auch 2012 das Direktmandat im Wahlkreis Aachen III holen konnte, bekam 75 Ja- und eine Nein-Stimme.
Stefan Kämmerling, der seit 2012 den Wahlkreis Aachen IV in Düsseldorf vertritt, erreichte mit 70 Ja-, vier Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen ebenfalls eine Zustimmung über 90 Prozent.

„Die nächsten Monate werden anstrengend, aber ich freue mich darauf. Auf die Arbeit mit euch, auf die Kontakte zu den Bürgern und auf eine große Feier am 14. Mai 2017“, schwor Eva Voigt-Küppers die Delegierten aus den Ortsvereinen auf den Wahlkampf ein.
Ebenfalls hoch motiviert zeigte sich bereits das Junge Team, das mit einer Videobotschaft unterstrich, welche Akzente im Wahlkampf gesetzt werden sollen.

Fotos von der Kreiswahlkonferenz gibt es bei Flickr.

10. Oktober 2016

Landesparteitag 2016: NRW bleibt neu.

Derzeit wird viel erzählt, dass es bei Politik nur noch um Emotionen ginge und nicht um Inhalte und Fakten. Die SPD in Nordrhein-Westfalen findet das fahrlässig. Denn wer Debatten nur noch in Schwarz und Weiß unterteilt, akzeptiert keine Argumente und schürt damit gesellschaftliche Konflikte. Beim Landesparteitag der NRWSPD am 24.09.2016 in Bochum standen deshalb die Inhalte im Mittelpunkt. Als Teil der städteregionalen SPD-Delegation war auch Eva-Maria Voigt-Küppers nach Bochum gereist.

Landesparteitag 2016: NRW bleibt neu.„Es sind zu viele, die immer nur dagegen sind und an Lösungen kein Interesse haben. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokaten wissen, wohin das führen kann. Deshalb werden wir gerade jetzt gebraucht“, so Hannelore Kraft zum Start des Parteitags im RuhrCongress. Die SPD könne über Wahlperioden hinweg mit ihrem klaren Plan überzeugen. „NRW bleibt neu“ lautete das Motto des Tages und unsere Landesvorsitzende zeigte, was Zukunftspolitik ist.

Voller Leidenschaft zeigte Hannelore Kraft ihren Plan für die weitere Zukunft des Landes auf: Wir bekennen uns zum Industrieland NRW. Wir investieren in analoge und digitale Infrastruktur. Wir bauen auf eine offene Gesellschaft mitten in Europa. Es wird so viel für Kinder und Bildung investiert wie nie zuvor. Wir lassen kein Kind zurück. Wir entwickeln bessere Ganztagsangebote. Wir gehen die Geburtsfehler bei G8 an. Wir werden die Schulsozialarbeit im Bund wieder stärken.

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26. September 2016

Themenwoche Vorbeugender Sozialstaat

Anlässlich der Themenwoche, in der sich die nordrhein-westfälischen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten mit vorbeugender Politik befasst haben, besuchte Eva Voigt-Küppers in dieser Woche drei Einrichtungen.

20160523_105620Den Auftakt machte ein Besuch im Caritas-Behindertenwerk Würselen, an dem auch die frühere Bundesgesundheitsministerin und jetzige Bundestagsvizepräsidentin Ulla Schmidt teilnahm. Frau Schmidt ist zudem als Vorsitzende der Lebenshilfe Sprecherin von 135.000 Mitgliedern, die sich für das Interesse von Menschen mit Behinderung engagieren.
Caritas-Geschäftsführer Michael Doersch freute sich über den erneuten Besuch der Einrichtung und führte die Besucherinnen nicht ohne Stolz durch die Werkstatt, die eine der modernsten ihrer Art ist. Allein in Würselen arbeiten 260 Menschen mit und ohne Behinderung in mehr als 20 verschiedenen Gewerken: So werden an einer Stelle Produkte für die Automobilwirtschaft hergestellt, gleichzeitig betreibt die Werkstatt eine eigene Druckerei, durch die verschiedene Firmen beliefert werden. Eine Besonderheit stellt der 2013 eröffnete Reinraum da: In diesem einzigartigen Teil der Werkstatt werden Produkte für den Medizinbedarf hergestellt.

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25. Mai 2016