Thema: Wirtschaft, Energie und Industrie

Vorstellung des Silent Air Taxi

Auf dem Flugplatz Aachen-Merzbrück in Würselen wurde am vergangenen Dienstag, den 11. Juni 2019, das Silent Air Taxi vorgestellt.

Das Silent Air Taxi ist ein Kleinflugzeug, das von der e.SAT GmbH sowie der RWTH und der Fachhochschule Aachen entwickelt wird. Das elektrohybride Flugzeug soll in Zukunft als leise und kostengünstige Alternative vor allem für regionale Distanzen eingesetzt werden. Auf einer Reichweite von bis zu 1.000 Kilometern kann es bis zu fünf Personen transportieren und kann 95 Prozent aller deutschen Flugplätze anfliegen, da es nur eine Start- und Landebahn von maximal 400 Metern Länge benötigt.

Vorstellung des Silent Air Taxi


Der Erstflug des Silent Air Taxi soll im Jahr 2022 stattfinden; die Muster-Zulassung ist für 2024 geplant.

Eva-Maria Voigt-Küppers kommentiert: „Die Entwicklung und zukünftige Produktion des Silent Air Taxi am Flugplatz Aachen-Merzbrück ist ein Beispiel für die hohe Innovationskraft der Aachener Region. Die dort entstehenden Arbeitsplätze sind in Zeiten des Strukturwandels von hoher Bedeutung für unsere Region.“

12. Juni 2019

Ausbau des Flugplatzes Merzbrück

Nach vielen Jahren der Vorbereitung kann der Flugplatz Merzbrück nun endlich ausgebaut werden. In dieser Woche hat das Land NRW den Förderbescheid über vier Millionen Euro zugestellt.

Die Umbaumaßnahmen haben mehrere Ziele: Erstens wird die Start- und Landebahn verschwenkt und kann dadurch verlängert werden. Durch die Verschwenkung werden die Flugzeuge zukünftig parallel zur Autobahn 44 starten und landen und die Anwohner dadurch entlastet. Außerdem kann die Trasse der Euregiobahn nun eine Oberleitung bekommen, sodass dort künftig Elektro-Triebwagen eingesetzt werden können.

Rund um den Flugplatz wird ein neues Gewerbegebiet entstehen und das Gelände wird in Zusammenarbeit mit der RWTH Aachen und der FH Aachen zum Forschungsflugplatz ausgebaut.

Die Landtagsabgeordnete Eva-Maria Voigt-Küppers begrüßt die Entwicklung: „Der Ausbau ist ein Schritt in die richtige Richtung. Die Hochschulen werden hier in Merzbrück an der Zukunft des Fliegens forschen und dadurch neue Arbeitsplätze entstehen. Das sind gute Nachrichten für unsere Region.“

18. April 2019

Eva-Maria Voigt-Küppers/ Jochen Ott: „Friday for future zeigt, dass das Bildungssystem funktioniert“

Auch heute gingen wieder tausende Schülerinnen und Schüler bei den Demos

„Friday for future“ auf die Straße. Dazu erklären Eva-Maria Voigt-Küppers, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag NRW, und Jochen Ott, schulpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion:

Jochen Ott: „Wenn Schülerinnen und Schüler sich politisch äußern und für ihre berechtigten Interessen auf die Straße gehen, dann ist zu konstatieren, dass unser Bildungssystem hervorragend funktioniert. Das nordrhein-westfälische Schulsystem bildet unsere Schülerinnen und Schüler zu mündigen Bürgern heran. Lindners Aussage, dass man von Kindern und Jugendlichen nicht erwarten könne, dass sie bereits alle globalen Zusammenhänge, das technisch Sinnvolle und das ökonomische Machbare verstünden, da dies eine Sache für Profis sei, ist unsinnig.“

Eva-Maria Voigt-Küppers/ Jochen Ott: „Friday for future zeigt, dass das Bildungssystem funktioniert“

Eva-Maria Voigt-Küppers: „Die Themen wie der Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind in allen Lehrplänen enthalten und insbesondere die neuen Kernlehrpläne, die zur Zeit in der Entwurfsfassung vorliegen, haben den Themenschwerpunkt ,Bildung für nachhaltige Entwicklung‘. Wenn Schülerinnen und Schüler für den Klimaschutz demonstrieren, verdeutlicht dies sehr eindrucksvoll, dass Lehrerinnen und Lehrer die Frage der Nachhaltigkeit den Lernenden sehr gut vermittelt haben und sie die Lektion sehr gut verstanden haben. Note: sehr gut!“

15. März 2019

Entschädigungen für Energieunternehmen müssen in Zukunftsinvestitionen für die betroffenen Regionen fließen

Zur heutigen Anhörung im Landtag zur Zukunft des Rheinischen Reviers erklärt Frank Sundermann, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

Entschädigungen für Energieunternehmen müssen in Zukunftsinvestitionen für die betroffenen Regionen fließen
Frank Sundermann MdL

„Mit dem Bericht der Kommission, Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung‘ liegt ein guter Kompromiss vor, der die Grundlage für die Zukunft unserer Energieversorgung und des Rheinischen Reviers legt. Die Anhörung heute hat jedoch deutlich gezeigt, dass der Löwenteil der Arbeit noch vor uns liegt.

Im Rahmen des geplanten Sofortprogramms brauchen wir jetzt schnell ausreichende Mittel für einen Flächenpool, um nötige Gewerbeflächen in der Region zu erschließen.

Vor allem muss dafür gesorgt werden, dass die Entschädigungen, die die Energieunternehmen für die Stilllegung von Kraftwerkskapazitäten erhalten, in Form von Zukunftsinvestitionen in die betroffenen Regionen zurückfließen.

Zudem müssen die Kommunen in dem Prozess viel enger eingebunden werden als bisher. Sie müssen mit Personalressourcen bei der Planung und Projektumsetzung zielgenau unterstützt werden.

Wir fordern Ministerpräsident Laschet und Wirtschaftsminister Pinkwart dazu auf, sich bei den nun beginnenden Verhandlungen auf Bundesebene aktiver als bisher für die Interessen von ganz NRW einzusetzen. Die genannten Maßnahmen müssen dabei ganz oben auf der Prioritätenliste stehen.“

13. Februar 2019

Nutzung von warmem Grubenwasser – ein weiterer Beitrag für den Klimaschutz und die Energiewende in der StädteRegion Aachen?

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) hat im Auftrag des NRW-Wirtschafts- und Digitalministeriums in der Potenzialstudie „Warmes Grubenwasser“ untersuchen lassen, wie und wo die Nutzung von Erdwärme aus dem Grubenwasser stillgelegter Grubenbaue genutzt werden kann.

Nach Ansicht der SPD-Fraktion StädteRegion Aachen könnte die Nutzung von warmem Grubenwasser im gesamten ehemaligen Aachener Steinkohlenrevier, wo sich eine Vielzahl stillgelegte Grubenbaue und Schächten befinden, einen Beitrag zur avisierten Energiewende leisten und zum Erreichen der Klimaschutzziele beitragen.

Ein Paradebeispiel hierfür: Das in Alsdorf realisierte Projekt „GrEEn“ („Grubenwasser-energie für das Energeticon“).Dort wird seit Ende 2018 mit rund 26 Grad Celsius warmem Wasser aus dem Eduardschacht Wärmeenergie für das Energeticon gewonnen.

Für die Sitzungen des Bauausschusses am 15.05.2019 sowie die des Ausschusses für Umwelt- und Klimaschutz am 16.05.2019 hat die SPD-Fraktion StädteRegion die städteregionale Verwaltung deshalb darum gebeten, die beiden Ausschüsse über die Erkenntnisse der Studie zu informieren und die Potenziale für die StädteRegion Aachen aufzuzeigen.

Weitere Informationen:

07. Februar 2019