Thema: Würselen

Spatenstich für die L223

In Anwesenheit von Verkehrsminister Wüst hat gestern in Niederbardenberg der symbolische Spatenstich für die L223 stattgefunden. Der Bau soll am nächsten Dienstag am Schulzentrum Herzogenrath beginnen. Anschließend wird der Kreisverkehr an der K1 gebaut, dann das Stück zwischen Vier Jahreszeiten und Herzogenrath und schließlich zwischen Vier Jahreszeiten und Birk.

 

Die Landtagsabgeordnete Eva-Maria Voigt-Küppers kommentierte den Spatenstich: „Es ist noch viel zu tun, denn die Bürger sind meines Erachtens nicht hinreichend über die Details – und vor allem über die notwendigen Sperrungen informiert. Hier müssen Verkehrsminister Wüst und Straßen.NRW ihre Kommunikation wesentlich verbessern. Denn natürlich müssen alle Nutzer der Straße, ob sie nun mit dem Auto oder dem Bus unterwegs sind, frühzeitig über die Umleitungen informiert werden!

Spatenstich für die L223

Insgesamt begrüße ich das Vorhaben sehr. Fast 20 Jahre warten die Anwohner zwischen dem Schulzentrum Herzogenrath und dem Kreisverkehr Birk in Würselen nun auf Neubau und Verlegung der Straße. Durch den Bau der A44-Anschlussstelle Broichweiden hat es eine erhebliche Zunahme des Verkehrs gegeben und auf der schmalen Trasse haben sich mehrere schwere Unfälle ereignet. Bis zu 18.000 Fahrzeuge passieren heute die Häuser teils in nur wenigen Metern Entfernung.
Nachdem eine Klage vor dem Verwaltungsgericht Aachen abgewiesen wurde, kann der Landeshaushalt 2018 endlich Mittel für die Erneuerung der L223 bereitstellen.

 

Mich begleitet die L223 seit meiner ersten Wahl in den Landtag vor acht Jahren. Alfred Lange (im Bild der dritte von links) hat schon vor vielen Jahren eine Bürgerinitiative für den Neubau des besagten Straßenabschnitts gegründet und die Politik in den letzten Jahren immer wieder mit diesem Anliegen konfrontiert. Ich habe ihm und seinen Mitstreitern für dieses hartnäckige Engagement gedankt.“

16. Mai 2018

DRK-Ortsverband offiziell gegründet

Das war schon ein ganz besonderer Tag in der über einhundertjährigen Geschichte des Deutschen Roten Kreuzes in Würselen. Nachdem bereits 2013 die beiden Ortsvereine Bardenberg und Würselen zum Stadtverband Würselen fusionierten, wurde nun der nächste Schritt getan. Mit der jetzt stattgefundenen Gründungsversammlung wurde der DRK Stadtverband Würselen e.V. installiert und somit nun auch, nach deutschem Vereinsrecht, eine eigenständige Ortsgliederung im Deutschen Roten Kreuz.

 

DRK-Ortsverband offiziell gegründetDer alte und neue Vorsitzende, Bürgermeister Arno Nelles, sowie Kreisverbands-Präsident Ingo Kohnen fanden viele Worte der Freude aber auch der Mahnung an diesem Tag. Mit der Eintragung ins Vereinsregister obliegt dem gewählten Vorstand eine größere Verantwortung als zuvor. Es gibt viele bekannte Gesichter aus beiden ehemaligen Ortsvereinen aber auch neue Unterstützer unter den neuen Vorstandsmitgliedern. Allen voran sei die neue stellvertretende Vorsitzende Eva-Maria Voigt-Küppers genannt. Die NRW Landtagsabgeordnete ist Würselenerin mit Leib und Seele und freut sich, nach eigener Aussage, sehr auf die wichtige Mitarbeit im DRK. Als weiteren Neuzugang im Vorstand konnte der Stadt-Verband Würselen Gert Kempf gewinnen. Der Würselener Stadtprinz der Session 2016/17 bringt mit seiner Ausbildung zum Bankkaufmann und seiner karnevalistischen Ader eine gesunde Mischung aus Sachverstand und dem (manchmal) nötigen Humor für das Amt des Schatzmeisters mit.

„Wir bedanken uns bei den alten Vorständen für die geleistete Arbeit und wünschen dem neu gewählten Vorstand des DRK Stadtverband Würselen e.V. viel Erfolg und eine sichere Hand für die Zukunft“, so Ingo Kohnen.

 

Der Vorstand des DRK Stadtverband Würselen e.V. setzt sich nun wie folgt zusammen: Vorsitzender Arno Nelles, Stv. Vorsitzende Eva-Maria Voigt-Küppers, Geschäftsführer Andreas Eichler, Stv. Geschäftsführerin Sandra Bergrath, Schatzmeister Gert Kempf, Stv. Schatzmeister Leo Nacken, Öffentlichkeitsarbeit Sascha Bergrath, Blutspende Leo Nacken und Ortsvereinsarzt Ralf Ortmanns.

Darüber hinaus sind als Vertreter der Gemeinschaften tätig: Bereitschaftsleiterin Sandra Bergrath, als Stv. Bereitschaftsleiter Sascha Bergrath, Daniel Eckert, Uwe Gehlich, Daniel Vreydal, sowie als Leiter Wasserwacht Alexander Riege und JRK-Leiterin Carmen Nüsslein.

Text: Dieter Amkreutz, Foto: Wolfgang Sevenich

01. Dezember 2017

Städtebauförderung: 3,5 Millionen Euro Förderung für Baesweiler, Herzogenrath und Würselen

Städtebauförderung: 3,5 Millionen Euro Förderung für Baesweiler, Herzogenrath und Würselen

Bürgermeister Arno Nelles, Regierungspräsidentin Gisela Walsken, Eva-Maria Voigt-Küppers MdL, Stadtplaner Manfred Schmitz-Gehrmann

Regierungspräsidentin Gisela Walsken hat in einer kleinen Feierstunde 42 Kommunen aus dem Regierungsbezirk Köln Förderbescheide übergeben. Auch drei der vier Nordkreis-Kommunen sind hierbei bedacht worden. Die Stadt Würselen erhält gut 790.000 Euro, mit denen der Lindenplatz saniert werden soll. Auch Baesweiler und Herzogenrath werden im auslaufenden Jahr gefördert: Nach Baesweiler fließen dabei 1,4 Millionen Euro und nach Herzogenrath 1,3 Millionen. Beide Kommunen werden mit dem Geld ebenfalls ihre Innenstädte sanieren.

 

Eva-Maria Voigt-Küppers erklärte am Rande des Termins: „Allein für den Regierungsbezirk Köln hat das Land in diesem Jahr 73 Millionen Euro bereitgestellt. Mit diesem Geld können die Kommunen ihre Innenstadterneuerung kofinanzieren. Sie müssen dabei aber stets einen Eigenanteil aufbringen. Die 73 Millionen Euro aus dem letzten rot-grünen Haushalt waren ein Rekordbetrag und wir bauen darauf, dass die schwarz-gelbe Regierung an der kommunalen Förderung nicht sparen wird!“

27. September 2017

Grünes Licht für die L223n

Im kommenden Jahr soll mit dem Bau der L223n begonnen werden. Das geht jetzt aus der Antwort auf eine entsprechende Anfrage der Landtagsabgeordneten Eva-Maria Voigt-Küppers vom August 2017 hervor. Die Zustimmung des Landtags-Verkehrsausschusses zum Landesstraßenbauprogramm ist erfahrungsgemäß nur eine Formsache.
Zwischen dem Kreisverkehr Birk und dem Schulzentrum Herzogenrath sollen Neubau und teilweise Verlegung der Landstraße für einen besseren Verkehrsfluss sorgen und die Anwohner entlasten. Die bisherige Straße ist für das heutige Verkehrsaufkommen zu eng, das Straßenfundament marode und auch der begleitende Radweg weist Schäden auf.

Die Landtagsabgeordnete Eva-Maria Voigt-Küppers zeigt sich erfreut über diese Ankündigung:

Grünes Licht für die L223n

Archivbild: Landtagsabgeordnete Eva Voigt-Küppers, BI-Sprecher Alfred Lange und Herzogenraths Bürgermeister Christoph von den Driesch bei der letzten Bürgerversammlung zum Projekt L223n

„Bereits mein Vor-Vorgänger im Landtag, Hans Vorpeil, hat das Anliegen vieler Bürger unterstützt, diesen Abschnitt der L223 neuzubauen. Mit der Eröffnung der Autobahn-Anschlussstelle Broichweiden im Jahr 2003 hat die Verkehrsbelastung der Straße erheblich zugenommen – bis zu 18.000 Fahrzeuge werden täglich gezählt. Hierunter leiden besonders die Anwohner in Niederbardenberg, deren Gärten teilweise nur wenige Meter von der dichtbefahrenen Straße entfernt liegen. Sie werden künftig durch einen Lärmschutzwall abgeschirmt. Auch die Zusage von Straßen.NRW, den Radweg zu erneuern, ist eine gute Nachricht.

 

Die Planung des Projekts hat in den vergangenen Jahren viele Stationen durchlaufen: Die „Bürgerinitiative L223n“ hat sich schon vor vielen Jahren gegründet und Unterschriften für das Projekt gesammelt. 2011 gab es im Landtag ein Gespräch mit dem damaligen Verkehrsminister Voigtsberger. Der Planfeststellungsbeschluss liegt seit dem Dezember 2011 vor und ist seit Abweisung von zwei Klagen seit Ende 2016 endlich rechtskräftig.

Was jetzt nur noch gefehlt hat, war die Aufnahme ins Landesstraßenbauprogramm. Schön, dass wir diese Zusage nun haben. Vor allem der Bürgerinitiative „L223n“ gilt unser Dank, denn auch dem hartnäckigen Einsatz und dem öffentlichen Druck durch die Bürgerinnen und Bürger ist dieser Durchbruch zu verdanken“, so Voigt-Küppers.

Link: Übersichtslageplan L 223 mit LS-Wällen

25. September 2017

Neue Landesregierung will die Kommunen des Nordkreises mit 890.000 Euro belasten!

Mit dem Nachtragshaushalt 2017 hat die schwarz-gelbe Landesregierung beschlossen, einmalig die Krankenhausinvestitionsförderung zu erhöhen. An der Gesamtsumme von insgesamt 250 Millionen Euro sollen allerdings die Kommunen in Höhe von 100 Millionen Euro beteiligt werden.
Neue Landesregierung will die Kommunen des Nordkreises mit 890.000 Euro belasten!
Dazu erklärt die SPD-Landtagsabgeordnete Eva-Maria Voigt-Küppers: „Krankenhäuser sind ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Grund- und Notfallversorgung in Nordrhein-Westfalen. Um eine hohe Qualität und Leistungsfähigkeit sicherzustellen, ist eine ausreichende Finanzierung unerlässlich.
Das Vorhaben der CDU/FDP-Koalition ist in dieser Form aber nicht zu akzeptieren. Herr Laschet verkauft der Öffentlichkeit hier Wohltaten, die er sich durch die Kommunen teuer bezahlen lässt. Nach den Plänen, die CDU und FDP vorgelegt haben, sollen die Städte und Gemeinden in einem hohen Maß für diese Investition aufkommen. Als SPD finden wir aber, dass die Krankenhausfinanzierung Aufgabe des Landes sein muss!

Das geplante Vorgehen hat gravierende Auswirkungen auf die laufenden kommunalen Haushalte. Für die vier Kommunen des Nordkreises würde sich die Krankenhaus-Umlage noch in diesem Jahr um insgesamt 890.000 Euro erhöhen: Auf Alsdorf und Herzogenrath kämen Kosten in Höhe von jeweils rund 260.000 Euro zu, Baesweiler müsste 150.000 Euro zusätzlich aufwenden. Auch Würselen soll mit 220.000 Euro belastet werden.
Das ist Geld, das dann an anderer Stelle fehlt. Und nach Einschätzung des Städtetags NRW ist es auch rechtlich problematisch, so spät im Haushaltsjahr diese zusätzlichen Ausgaben zu leisten.

Ein Vorbild zur Lösung des Investitionsstaus bei den Krankenhäusern könnte stattdessen das milliardenschwere Investitionsprogramm ‚Gute Schule 2020‘ sein. Damit hat die alte Landesregierung den Kommunen mit zwei Milliarden Euro unter die Arme gegriffen, ohne diese selbst zu belasten. Eine ähnliche Lösung sollte auch im Hinblick auf die Krankenhausfinanzierung gefunden werden“, fordert Voigt-Küppers.

15. September 2017