Thema: Würselen

Danke für das Vertrauen!

Mit knapp über 40 Prozent ist Eva-Maria Voigt-Küppers am Sonntag als Landtagsabgeordnete für Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath und Würselen bestätigt worden. Anteilig ist dies zwar ein schlechteres Ergebnis als 2012 (44,9 Prozent), absolut bekam Voigt-Küppers aber mehr Stimmen als 2012: Machten hier 29.974 Wählerinnen und Wähler ihr Kreuz bei Voigt-Küppers, waren es nun 30.121.

Danke für das Vertrauen!

Städteregionsrat Etschenberg (l.) gibt am Sonntagabend das Ergebnis im Wahlkreis Aachen III bekannt.

„Obwohl wir natürlich auf ein besseres Ergebnis für NRW gehofft haben, freue ich mich sehr über meine Wiederwahl in den Landtag“, kommentiert Voigt-Küppers ihr Ergebnis. 

„Es macht mich stolz, dass der Nordkreis so deutlich zu unseren Gunsten entschieden hat. Seit Anfang März war ich täglich auf der Straße und konnte mich dabei jederzeit auf ein unglaublich motiviertes Team verlassen. Das Direktmandat ist Lohn für sieben Jahre Wahlkreisarbeit und für zehn Wochen harten Wahlkampf. Es ist aber auch ein Vertrauensvorschuss für die nächsten Jahre. Dafür danke ich allen Wählerinnen und Wählern und natürlich allen, die mich unterstützt haben, herzlich.

 

Ich werde mich weiter mit voller Kraft für die Belange der Menschen im Nordkreis einsetzen. Das geht auch von der Oppositionsbank aus.“ Der SPD-Landesvorstand hatte am Montagabend einstimmig beschlossen, keine Koalition mit der CDU einzugehen. Derzeit noch offen ist, welche Funktion Voigt-Küppers in der SPD-Landtagsfraktion künftig übernehmen wird.

17. Mai 2017

Martin Schulz kommt auf die Burg Wilhelmstein

Die SPD Würselen lädt zu einer bunten Abschlusskundgebung des Landtagswahlkampfs ein: Im Vorprogramm sorgen die Live-Band „Crossroads“ und die Bardenberger Tanzgruppe „Street-Dance“ für eine Einstimmung. Es soll die Chance sein, ungezwungen miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

Martin Schulz kommt auf die Burg WilhelmsteinUm 20 Uhr hält die Landtagskandidatin Eva-Maria Voigt-Küppers eine kurze, programmatische Rede und zieht Bilanz aus den vergangenen sieben Jahren als Abgeordnete. Für eine anschließende Rede konnte der wohl berühmteste Würselener, SPD-Parteivorsitzende und -Kanzlerkandidat Martin Schulz gewonnen werden.

Die Veranstaltung findet statt

am Donnerstag, 11. Mai, ab 19 Uhr.

auf der Burg Wilhelmstein.

Einlass ist ab 18:30 Uhr, der Eintritt ist frei!

02. Mai 2017

Städtebauförderung auf Rekordniveau: Auch der Nordkreis profitiert mit rund 3,5 Mio. Euro

Das nordrhein-westfälische Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr hat sein Städtebauförderprogramm veröffentlicht. Dazu erklärt die Landtagsabgeordnete Eva-Maria Voigt-Küppers:

 

„Das aktuelle Städtebauförderprogramm des Landes ist mit einem Volumen von
430 Millionen Euro auf Rekordniveau. Hiervon profitiert auch der Nordkreis:

 

Städtebauförderung auf Rekordniveau: Auch der Nordkreis profitiert mit rund 3,5 Mio. Euro

Archivbild: Landesbauminister Mike Groschek und Eva Voigt-Küppers im Gespräch.

In Baesweiler kann die Innenstadt mit weiteren 1,4 Mio. Euro vom Land weiter saniert werden. Die Förderung erfolgt aus dem Programm „Aktive Zentren“. Die Mittel sind unter anderem zur Umgestaltung von Straßen und für die energetische Untersuchung öffentlicher Gebäude vorgesehen. Zudem können private Baumaßnahmen zur Verbesserung des Stadtbilds gefördert werden.

Auch die Herzogenrather Innenstadt wird mit Landesmitteln bedacht: 1,3 Mio. Euro erhält die Stadt aus dem Programm „Stadtumbau West“ unter anderem für ein neues Lichtkonzept in der Innenstadt, für Quartiersmanagement und zur Unterstützung privater Investitionen. Es werden auch Mittel für die weitere Planung der Innenstadtsanierung bereitgestellt.

Würselen erhält Geld aus dem Förderprogramm „Aktive Zentren“: 773.000 Euro sind für die Umgestaltung des Lindenplatzes, für Projektsteuerung, Quartiersmanagement und Bürgerbeteiligung vorgesehen. Gefördert werden auch hier private Investitionen in eine Verbesserung des Stadtbilds.

 

Grundlage für diese effektiven Hilfen ist die gute Zusammenarbeit von Landesbauminister Michael Groschek (SPD) mit Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD). Sie stehen für die praxisgerechte Ausrichtung der Förderprogramme.

Bund und Land halten Wort, wenn es um eine verlässliche Unterstützung der Städte und Gemeinden bei der nachhaltigen städtebaulichen Entwicklung geht – und das auf sehr hohem Niveau. NRW wendet bei diesen Maßnahmen insgesamt 175 Mio. Euro auf, der Bund ergänzt 134 Mio. Euro. Hinzu kommt der Eigenanteil unserer Städte und Gemeinden von insgesamt 105 Millionen Euro, die sich wieder über den kommunalfreundlichen Finanzierungschlüssel freuen können. Denn auf einen Euro des Bundes kommen 1,40 Euro des Landes, damit die Kommunen selbst nur jeweils 0,60 Euro beisteuern müssen. Der normale Bundesschlüssel beträgt demgegenüber 1:1:1. Ergänzt wird das kombinierte Programm durch 16 Millionen Euro der Europäischen Union.

Mit dieser Finanzierungssystematik werden auch Kommunen, die finanziell nicht auf Rosen gebettet sind, in den Stand versetzt, dringend notwendige Stadtentwicklungsprojekte umzusetzen“, so Voigt-Küppers abschließend.

13. April 2017

Innenminister Jäger besucht die Jugendfeuerwehr

Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger besuchte heute die Jugendfeuerwehr in Würselen. Die Wehr mit 50 aktiven Kindern und Jugendlichen ist die zweitgrößte im Land. Die jungen Leuten zwischen 10 und 18 lernen wöchentlich Neues über das Handwerk der Feuerwehr, es bleibt aber auch immer genug Zeit für Spiel und Spaß. Außerdem gibt es Wochenend- und Ferienfahrten.

 

Innenminister Jäger besucht die JugendfeuerwehrDer Minister wurde nicht nur von der fast kompletten Jugendfeuerwehr begrüßt, sondern auch von der Landtagsabgeordneten Eva-Maria Voigt-Küppers, der Bundestagskandidatin Claudia Moll, Bürgermeister Arno Nelles und dem SPD-Fraktionsvorsitzenden im Rat, Christoph Küppers.

Anlässlich des Besuchs opferten die jungen Feuerwehrleute nicht nur einen Ferientag, sondern auch ein Auto und zeigten den Gästen ihr Können bei der Bergung eines Unfallopfers. Natürlich musste auch der Minister ans schwere Gerät und beim Zerschneiden der C-Säule assistieren. Die Besucher waren sehr beeindruckt von der Arbeit der Nachwuchsfeuerwehrleute, die nach der Bergung noch einen Löschangriff simulierten. Zu diesem Zweck musste ein Mannschaftstransporter herhalten.

 

Zum Abschluss ihres Besuchs wurden die Gäste zu Reibekuchen eingeladen. Eva-Maria Voigt-Küppers dankte den jungen Leuten für die Einladung und auch ihr Engagement. Die Erfahrung zeigt, dass viele Jugendfeuerwehrleute als Erwachsene in die Freiwillige oder sogar Berufsfeuerwehr wechseln.

 

Weitere Fotos gibt es auf der Flickr-Seite.

11. April 2017

Der neuen L223 einen Schritt näher

Der Neubau der L223 zwischen Birk und der Herzogenrather Innenstadt steht seit mehr als zehn Jahren auf der verkehrspolitischen Agenda der Region. Erstmals wurde die Straße 2005 ins Landesstraßenbauprogramm aufgenommen und wird dort immer noch unter der höchsten Prioritätsstufe geführt. Denn die Straße, die Herzogenrath mit der Autobahnanschlussstelle Broichweiden verbindet, ist für die heutigen Verkehrsströme zu schmal und der Untergrund muss dringend erneuert werden.
Anwohner der Niederbardenberger Siedlung, deren Grundstücke teilweise an die bisherige Trasse grenzen, machen sich schon seit Ende der 1990er Jahren für eine Entlastung stark. Der Planfeststellungsbeschluss vom Dezember 2011 war allerdings beklagt worden, weshalb das Verfahren ruhen musste. Die gute Nachricht: Die Klage wurde inzwischen abgewiesen und der Planfeststellungsbeschluss ist damit rechtskräftig.

 

Der neuen L223 einen Schritt näher

Präsentation der Trasse: Eva-Maria Voigt-Küppers, der Sprecher der Bürgerinitiative, Alfred Lange, und Bürgermeister Christoph von den Driesch.

Über diese Entwicklungen informierten Bürgerinitative und Landes-Straßenbauverwaltung in der vergangenen Woche die Anwohner. Das Interesse war so groß, dass der Walter-Meyer-Treff am Niederbardenberger Sportplatz aus allen Nähten platzte. Einige Zuhörer konnten die Veranstaltung nur von außen verfolgen.
Die wichtigste Information für die Anwohner ist: Die Niederbardenberger Siedlung wird künftig durch einen Lärmschutzwall geschützt. Zusätzlich wird die Straße ab der Kreuzung Finkenweg mehr Abstand zu Niederbardenberg bekommen. Für einen besseren Verkehrsfluss werden Kreuzungen durch Kreisverkehre ersetzt. Mit dem Planfeststellungsbeschluss ist die Straße nun grundsätzlich genehmigt. Einen sogenannten Erörterungstermin, bei dem Anlieger und Grundstücksbesitzer Anmerkungen anbringen konnten, gab es bereits vor mehreren Jahren. Deshalb kann auch die geplante Trassenführung nicht mehr verändert werden.

 

Alle Beteiligten machten allerdings klar, dass die Frage „wann kommt der Bagger?“ nicht beantwortet werden kann. Eva-Maria Voigt-Küppers, die seit mehreren Jahren im regen Austausch mit der Bürgerinitative steht, zeigte sich in der Versammlung dennoch optimistisch: „Wir haben hier drei große Vorteile: Erstens gibt es keinen Streit um diese Straße, es gibt sogar eine Bürgerinitative dafür. Das ist die Ausnahme! Zweitens ist die Maßnahme mit Kosten von sieben bis zehn Millionen Euro aus Sicht des Landeshaushalts nicht besonders teuer. Drittens stehen im Landeshaushalt insgesamt mehr Mittel für Straßenbauprojekte zur Verfügung.“
Wann mit dem Bau begonnen werden kann, steht aber frühestens Ende 2017 fest. „Die Straße muss dazu in den Landeshaushalt 2018 aufgenommen werden. Ich kann nicht versprechen, dass das klappt, aber ich werde mich mit aller Kraft dafür einsetzen“, so Voigt-Küppers.

 

Erst wenn die Finanzierung gesichert ist, kann mit dem Grundstückserwerb begonnen werden, ergänzte der Landesbetrieb Straßen. Auch dann können erst die Verhandlungen mit Grundbesitzern begonnen werden. Man sei aber auch hier optimistisch, zu einer Lösung zu kommen, die alle am Ende zufriedenstelle.

06. März 2017