Inklusion: Landesregierung betreibt Ausgrenzung statt Inklusion

12. Juli 2018

Der Landtag hat sich heute in einer Aktuellen Stunde mit dem Thema Inklusion auseinandergesetzt. Dazu erklärt Eva-Maria Voigt-Küppers, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

 

Inklusion: Landesregierung betreibt Ausgrenzung statt Inklusion„Das vermeintliche Konzept der Landesregierung zur schulischen Inklusion ist reine Augenwischerei. Ministerin Yvonne Gebauer hat in ihren Eckpunkten die Gymnasien aus der gemeinsamen Verantwortung heraus genommen. Dadurch und durch die Stärkung der Förderschulen schränkt sie am Ende das Recht der Eltern, für ihre Kinder die Schule ihrer Wahl zu finden, ein. Denn viele Eltern werden am Ende keine Wahl, wenn sie vor Ort zwar die Möglichkeit einer Förderschule haben, aber die verfehlte Inklusionspolitik der Mitte-Rechts Regierung am Ende dazu führt, dass es immer weniger Angebote des gemeinsamen Lernens gibt.

 

Die Landesregierung rühmt sich zwar mit der Schaffung weiterer Stellen im Bereich der Inklusion, aber besetzen kann sie diese Stellen nicht, denn die dafür ausgebildeten Menschen fehlen. Dem Mangel tritt die Landesregierung aber in keiner Weise entgegen. De facto bedeutet diese Politik mehr Ausgrenzung und weniger Inklusion.“

 

 

Themen: Im Landtag, Inklusion, Schule und Bildung