Lärmschutz an der A44: Landtagsabgeordnete befragt Landesregierung

06. Dezember 2018

Die Autobahn 44 ist eine der wichtigsten Verkehrsverbindungen zwischen dem deutsch-niederländisch-belgischen Dreiländereck und der Region Düsseldorf bzw. dem Ruhrgebiet. Als Reichs- und Bundesstraße 1 hat die Verbindung eine lange Geschichte; die Straße hat mit dem Bau der heutigen Autobahn auf weitestgehend der gleichen Trasse aber eine entscheidende Weiterentwicklung genommen.

Lärmschutz an der A44: Landtagsabgeordnete befragt Landesregierung

Bild: fotolia/ udressen

Durch den Ausbau der einstigen Bundesstraße zur Autobahn befindet sich die Wohnbebauung ungewöhnlich nah an der Strecke. Durch die starke Zunahme des Verkehrs in den vergangenen Jahren ist die Lärmbelastung für die Anwohner erheblich gestiegen. Die Fertigstellung des Aachener Kreuzes wird die Verkehrsbelastung nicht reduzieren.

 

In einem Brief hat sich Alsdorfs Bürgermeister Alfred Sonders kürzlich an die Landtagsabgeordnete Eva-Maria Voigt-Küppers gewandt. Seit mehreren Jahren bemüht sich die Alsdorfer Stadtverwaltung darum, dass der Landesbetrieb Straßen.NRW die Siedlung Begau durch Lärmschutzwände abschirmt.

 

Voigt-Küppers erklärt hierzu: „Ich kann das Anliegen der Stadt Alsdorf gut verstehen. Die Lärmbelastung für die Anwohner in Begau ist enorm. Landesverkehrsminister Wüst muss nun erklären, warum hier bis heute nichts geschehen ist. Denn aus den Schilderungen von Bürgermeister Sonders geht hervor, dass Straßen.NRW schon vor einigen Jahren zugesagt hat, eine Lärmschutzwand zu errichten. Ich hoffe, dass es hier endlich vorangeht.“

 

Hier geht es zum Text der Kleinen Anfrage.

Themen: Alsdorf, Infrastruktur und Verkehr, Kleine Anfragen