Lärmschutz an der BAB44: Schalltechnische Berechnungen spätestens im März

14. Februar 2019

Die Landesregierung hat bekannt gegeben, wann eine Entscheidung darüber getroffen werden kann, ob entlang der BAB44 auf der Höhe Alsdorf-Begau Lärmschutzmaßnahmen ergriffen werden. Hierzu sind schalltechnische Berechnungen notwendig, die im Februar oder März dieses Jahres durchgeführt werden. Das hat jetzt eine Kleine Anfrage der Landtagsabgeordneten Eva-Maria Voigt-Küppers (SPD) bei Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) ergeben.

„Schön, dass nun wenigstens Klarheit darüber besteht, wann die Landesregierung den nächsten Schritt in diesem Prozess ergreifen wird. Allerdings dürfen zwischen dem Abschluss der schalltechnischen Berechnungen und einer Entscheidung über weitere Schritte nicht erneut Monate vergehen.

Die Informationspolitik der Landesregierung ist überhaupt nicht zufriedenstellend. Für die Landesregierung wäre es ein Leichtes gewesen, schon früher das Vorgehen zu skizzieren oder von sich aus hierüber zu informieren“, kommentiert Voigt-Küppers die Aussagen von Minister Wüst.

In einem Brief hatte sich die Stadt Alsdorf Ende 2018 an die Landtagsabgeordnete gewendet, um auf die Lärmsituation in Alsdorf-Begau hinzuweisen. Die Anwohner an der Autobahn 44 fordern seit Jahren Lärmschutzmaßnahmen.

Die Abgeordnete hatte daraufhin eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt, deren Beantwortung aber nicht zufriedenstellend ausfiel: Die Frage, wann die maßgebliche schalltechnische Berechnung durchgeführt werde, war mit „in Kürze“ beantwortet worden. Voigt-Küppers stellte daraufhin eine erneute Anfrage an die Landesregierung und forderte darin die Angabe eines Jahres und eines Monats. Diese Anfrage ist nun beantwortet.

Themen: Alsdorf, Infrastruktur und Verkehr