„Schulsozialarbeit braucht klare Strukturen“

26. August 2020

Auf Initiative der SPD-Fraktion hat der nordrhein-westfälische Landtag heute über die Schulsozialarbeit in NRW diskutiert. Ende des Jahres läuft die Kostenübernahme des Landes für die Stellen, die im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets geschaffen worden waren, aus. Heute hat Schulministerin Gebauer in der Debatte erklärt, die Finanzierung fortzuführen.
Hierzu erklären Eva-Maria Voigt-Küppers, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, und Gordan Dudas, Mitglied im Sozialausschuss:

„Schulsozialarbeit braucht klare Strukturen“

Eva-Maria Voigt-Küppers:

„Heute haben wir bereits den fünften Antrag unserer Fraktion zum Thema Schulsozialarbeit beraten. Aber endlich hat sich der Druck gelohnt! Es ist wichtig, dass das Land die Schulsozialarbeit weiterführt und hunderten Beschäftigten damit Sicherheit gibt. Noch mehr als sonst sind wir gerade in einer Situation, in der es an den Schulen auf jede besetzte Stelle ankommt.“

Gordan Dudas:

„Jetzt müssen den Worten auch Taten folgen. Wir brauchen dringend klare Verantwortlichkeiten und bessere Qualitätsstandards. Die Parallelstrukturen in der Finanzierung der Schulsozialarbeit müssen endlich eine Ende haben. Hier ist die Landesregierung gefordert. Wir werden auch hier weiter Druck machen, um zu einem guten Ergebnis zu kommen.“

Themen: Arbeit und Soziales, Schule und Bildung